So is(s)t Deutschland eben

Und wie sieht es aus mit den guten Vorsätzen fürs neue Jahr. Noch aktuell?

 

Oder verschoben auf 2018? Es Schorschla jedenfalls ist in diesem Punkt inzwischen ganz entspannt. Keine großen Reden schwingen, keine haltlosen Versprechungen in die Runde werfen: Einfach unspektakulär, freiwillig und ohne große Show die gröbsten Fehler für einige Tage oder Wochen oder auch Monate oder gar für immer abstellen und sich ganz für sich alleine darüber freuen. Das macht Spaß und ist auf Dauer am effektivsten.      

Zum Beispiel das Thema Ernährung: Die Deutschen wollen sich ja alle gerne gesund ernähren - tun es aber häufig nicht. Das zeigt der aktuelle  "Ernährungsreport 2017". Demnach ist Fleisch noch immer die Leibspeise der meisten, viele kochen kaum selbst.

Lecker, gesund aber auch schnell und einfach - so wünschen sich die Menschen in Deutschland ihr Essen. An der Umsetzung hapert es jedoch vor allem mit Blick auf die Gesundheit oft, wie eine aktuelle Umfrage im Auftrag des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) zeigt.
Demnach sollte Essen für 89 Prozent gesund sein. Allerdings stellen sich nur 39 Prozent der Befragten jeden Tag an Herd und Backofen, obwohl frisch zubereitete, abwechslungsreiche Gerichte als besonders gesund gelten. 33 Prozent nehmen immerhin zwei- bis dreimal pro Woche Messer und Kochlöffel in die Hand, 12 Prozent kochen gar nicht.
Besonders schnell muss es dem "Ernährungsreport 2017" zufolge bei den 19- bis 29-Jährigen gehen: Statt selbst zu kochen, ernähren sich 60 Prozent in dieser Altersgruppe gerne auch mal von Tiefkühlpizza und anderen Fertiggerichten.

Auch bei den Leibspeisen spiegelt sich wider, dass die Gesundheit bei der tatsächlichen Ernährung oft nur eine untergeordnete Rolle spielt. Mehr als jeder Zweite (53 Prozent) erklärte, am liebsten Fleisch zu essen - gefolgt von Pasta (38 Prozent). Deutlich weniger setzen auf Gemüse (20 Prozent) oder Fischgerichte (16 Prozent).
Die Folge: Die Deutschen essen deutlich mehr Fleisch als empfohlen wird. Eigentlich sollten es laut Deutscher Gesellschaft für Ernährung (DGE) in der Woche nicht mehr als 300 bis 600 Gramm Fleisch und Wurst sein. Das entspricht rund 16 bis 31 Kilogramm pro Jahr. Tatsächlich isst der durchschnittliche Deutsche nach Angaben des Bundesverbands der Deutschen Fleischwarenindustrie aber gut 60 Kilo Fleisch pro Jahr. Für den Report hatte das Meinungsforschungsinstitut Forsa rund 1000 Menschen ab einem Alter von 14 Jahren befragt.

Erstaunt hat es Schorschla, dass sich Ostdeutsche angeblich gesünder ernähren als Westdeutsche. Während sich in Westdeutschland fast jeder Vierte (23 Prozent) täglich Süßigkeiten gönnt, ist es in Ostdeutschland nur etwas mehr als jeder Zehnte (11 Prozent). Auch leben im Osten mehr Obst- und Gemüseliebhaber: Dort berichteten 82 Prozent von einem häufigen Konsum, im Westen waren es nur 73 Prozent.
Jeder Zwanzigste wirft abgelaufene Lebensmittel sofort in den Müll. Dabei sind zum Beispiel Reis, Nudeln, Milchprodukte oder auch Marmelade oft länger genießbar. Wichtig ist, sich bei der Entscheidung für oder gegen die Mülltonne auf seine Sinne zu verlassen - das tun immerhin 76 Prozent der Befragten. Außerdem wünschen sich viele Befragte über eine gesunde Ernährung in Schule und Kita. Neun von zehn erklärten, Ernährungskunde sei im Vergleich zu Fächern wie Mathematik, Deutsch oder Englisch wichtig oder sehr wichtig. Besonders häufig äußerten diesen Wunsch Menschen mit einem Hauptschulabschluss (93 Prozent) und Menschen ab einem Alter von 60 (94 Prozent). Ja, ja, die lieben Enkelchen …

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