Lachen ist einfach unbezahlbar

Kinobesprechungen oder Filmtipps sind ja nicht gerade das Kerngeschäft vom Schorschla.

 

Alles Geschmacksache, der eine liebt das Drama, der andere ist fasziniert von Science- Fiction-Streifen, liebt Star Wars, Bond oder auch deutsche Komödien, steht auf Hollywood-Blockbuster oder romantische Liebesgeschichten, braucht 3D oder hier und da ein Zeichentrickfilmchen. Sie merken: Wie bei so vielem im Leben ist das Leinwandvergnügen reine Geschmackssache. 
Grund genug, dass es Schorschla auch bei den folgenden Zeilen keine Wertung über die neueste Produktion aus dem Hause Constantin abgibt. Aber das Thema der Geschichte ist im Jahre 2017 ebenso aktuell wie bei der Premiere der TV-Serie im Jahre 1979. Damals spielte der heutige Radio- und Fernsehmoderator Thomas Ohrner die Hauptrolle. Sie wissen schon um was es geht? Richtig! „Timm Thaler“, der fröhliche Junge, der sein Lächeln leichtfertig an den Teufel verkaufte. 
38 Jahre später verkehrte Vorzeichen im Berliner Zoo Palast: Lachende Gesichter, wohin man auch blickte: Bei der „TIMM THALER ODER DAS VERKAUFTE LACHEN“-Premiere strahlten am Sonntag nicht nur die Darsteller und Filmemacher um die Wette. Über 1300 Kinobesucher zeigten sich von der mit dem Prädikat „besonders wertvoll“ ausgezeichneten Neuinterpretation des Klassikers begeistert und ließen sich nur zu gerne von Timm Thalers umwerfendem Lachen – das er am Ende natürlich mit vielen Tricks und nach hartem Kampf zurückerlangt - anstecken.

Kurz zum Inhalt: Timm Thaler, gespielt von Arved Friese,  lebt in ärmlichen Verhältnissen, doch er lacht gern und viel. Sein Lachen ist so bezaubernd und ansteckend, dass der dämonische Baron Lefuet (Justus von Dohnányi) es um jeden Preis besitzen will. Und so macht der reichste Mann der Welt dem Jungen ein unmoralisches Angebot: Wenn Timm ihm sein Lachen verkauft, wird er in Zukunft jede Wette gewinnen. Nach anfänglichem Zögern unterschreibt Timm den Vertrag. Jetzt kann er sich scheinbar jeden Wunsch erfüllen, doch ohne sein Lachen ist er ein anderer Mensch. Nur noch Timms Freunde Ida (Jule Hermann) und Kreschimir (Charly Hübner) halten zu ihm. Gemeinsam wollen sie Timm aus den Fängen des Barons befreien und durch eine List sein markantes Lachen zurückgewinnen.

Der offizielle Kinostart der Geschichte ist am Donnerstag, 2. Februar.  Der Termin ist bestens ausgewählt, denn in den vergangenen Tagen und Wochen ist doch vielen Menschen rund um den Globus das so wichtige und unbestritten auch gesundheitsfördernde Lachen abhanden gekommen. Aus den unterschiedlichsten Gründen fehlt es scheinbar immer schwerer, einfach mal den oft harten, vielleicht manchmal auch ungerechten Alltag zu vergessen und nach Herzenslust über sich selbst oder auch die eine oder andere nette Geschichte lauthals zu Lachen. Ja, oftmals bleibt uns bei aktuellen Nachrichten und Meldungen das Lachen förmlich im Halse stecken. Doch eines ist sicher: Wenn wir den Spaß in und an unserem Leben verlieren, dann haben sie gewonnen: Die Dämonen wie Baron Lefuet oder wie sie auch heißen mögen. Und das wäre schade. Ja, mehr noch. Das wäre das Ende unserer Lebenskultur. Und so gibt uns Timm Thaler auch Hoffnung. 1979 wie auch 2017. Ja, es Schorschla ist sich ganz sicher: Auf Dauer lassen wir uns das Lachen nicht nehmen!

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