Wird die Kaserne zum Kulturhof?

Nicht nur Melanie Huml hat einen künstlerisch-kreativen Stadtteil im Visier.

 

Bayern unterstützt Bambergs Bewerbung um Fördermittel für das Projekt „Lagarde-Campus – Kulturhof“. Das teilt Staatsministerin Melanie Huml (CSU) mit. „Um Gelder aus dem Bundesprogramm nationale Projekte des Städtebaus erhalten zu können, ist die positive Beurteilung und Empfehlung durch das Bayerische Innenministerium von zentraler Bedeutung“, erklärt Huml. Sie hatte deshalb bei ihrem Kabinettskollegen Innenminister Joachim Herrmann eindringlich für den „Kulturhof“ geworben.

Ort der Begegnung

„Ein lebendiges Stadtviertel, wie es in der Lagarde-Kaserne entstehen soll, benötigt einen Ort der Begegnung und des gemeinsamen Austausches. Mit dem so genannten Kulturhof soll ein solcher anziehender Treffpunkt für Bewohner, Arbeitnehmer und Besucher rund um die ehemalige Reithalle entstehen. Sehr gerne habe ich deshalb die Bewerbung der Stadt Bamberg unterstützt“, berichtet Melanie Huml. Um den „Kulturhof“ mit geeigneten Bodenbelägen, Beleuchtung, Möblierung, Grün und einer bühnentauglichen Freiflächen auszustatten, wurden Fördermittel in Millionenhöhe beantragt.
Die Bamberger Landtagsabgeordnete und Bayerische Gesundheitsministerin unterstützt seit langem die Idee, in der Lagarde-Kaserne einen künstlerisch-kreativen Stadtteil zu schaffen. „Ich freue mich, dass beispielsweise die Planungen für das digitale Gründerzentrum als Anziehungspunkt für IT-Start-Ups schon sehr konkret sind und wir auch beim geplanten Anwenderzentrum Gesundheitswirtschaft gute Fortschritte machen“, so Huml. Als positiv wertet sie, dass in der Lagarde-Kaserne nicht nur attraktive Arbeitsmöglichkeiten, sondern auch ansprechender Wohnraum für alle sozialen Schichten entstehen sollen.

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