Stimmung im Land: Heiter bis wolkig

Am Montag war es wieder einmal soweit. Der Tag des Glücks stand im Kalender.

 

Sie wissen schon: Diese „Tage des …“, an denen keiner weiß, warum gerade heute ausgerechnet dieses Motto im Mittelpunkt steht. Und inzwischen gibt es ja wirklich kaum noch ein Thema, welches nicht seinen eigenen Festtag begehen darf. Tag der Unter- oder auch der Jogginghose, der Gesundheit, des Reisens, des Nichtrauchens, der Freundschaft … Diese Liste ließe sich unendlich weiterführen. Der Tag der Feuchtgebiete (2. Februar), der Tag der männlichen Körperpflege (3.Februar), der Tag der verlorenen Socke (9. Mai), der Tag des deutschen Butterbrots (letzter Freitag im September), der Welt-Ei-Tag (10.Oktober), der Tag der Toilette (19. November) oder auch der Kaufnixtag (letzter Samstag im November).
 
Am Montag, den 20. März, „feierten“ wir also den „Tag des Glücks“. Zu diesem Anlass wurde in New York der „Weltglücksbericht“ veröffentlicht. Demnach ist Norwegen das glücklichste Land der Welt. Es verdrängt damit nach drei Jahren Dänemark von der Spitze. Und wo landete Deutschland: Auf Rang 16 – gehört also weiter zu den Top 20.

Der Bericht verbindet unter anderem Länderdaten mit Befragungen über die Selbstwahrnehmung ihrer Bewohner. Er berücksichtigt das Bruttoinlandsprodukt pro Kopf, die durchschnittliche Lebenserwartung, die gefühlte Unterstützung aus dem eigenen sozialen Umfeld oder Vertrauen in Regierung und Unternehmen mit Blick auf Korruption.
Es geht auch um die von den Befragten empfundene Freiheit, grundlegende Entscheidungen für das eigene Leben treffen zu können. Negative Faktoren wie Sorgen, Trauer und Wut spielen auch eine Rolle. Der diesjährige Bericht stützt sich auf Daten aus den Jahren 2014 bis 2016.
Es Schorschla fragt sich seit Montag, ob ein 16 Platz Grund zur Freude ist. Wir liegen hinter den USA, Israel und Costa Rica, aber zumindest noch vor Großbritannien (Platz 19) und Frankreich (Platz 31).

Ganz hinten liegt die Zentralafrikanische Republik. Wie überhaupt die meisten Länder der 30 hintersten Ränge in Afrika liegen. Dazu kommen Krisenregionen wie Syrien, Afghanistan, Haiti, Ukraine, Jemen. Für den Bericht haben internationale Forscher 155 Länder untersucht.

Also noch mal die Frage: Grund zur Freude oder eher zum Trauern? Eine Antwort fällt schwer, liegt an der Sichtweise und der persönlichen Einstellung. Wie bei der Geschichte mit dem Wasserglas: Halb leer oder halb voll? Es Schorschla sieht es optimistisch und hat für sich eine Lösung gefunden. Ganz egal, wie sich die anderen fühlen und ihr Land einschätzen: Es Schorschla ist von Natur aus erst einmal optimistisch und gut gelaunt. Also Daumen nach oben und lächeln. Das hilft. Versprochen. Ist wie beim Wetter: Am Montag übrigens heiter bis wolkig. Was ungefähr Platz 16 in der Wetterskala entspricht. Wenn das kein Grund zum Glücklichsein ist … 

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