Gemeingefährliches Frischobst

Frisches Obst ist gesund. Das wissen wir alle. Aber eben auch verdammt gefährlich.

 

Das wissen nur die wenigstens. Ja, eigentlich ist es nicht das Obst selbst. Sondern die Art und Weise, wie wir es öffnen, schälen oder auch wegwerfen. Deshalb wird jetzt über eine Kennzeichnungspflicht für besonders gefährliche Früchte nachgedacht. Die britische Gesellschaft für plastische, rekonstruktive und ästhetische Chirurgie empfiehlt zum Beispiel Warnhinweise auf Avocados.

Diese gelten zwar als gesund und schmackhaft, doch der Umgang mit dem Obst birgt offensichtlich enorme Gefahren: Krankenhäuser in Großbritannien verzeichnen immer mehr Patienten, die sich beim Aufschneiden von Avocados teils schwere Verletzungen zugezogen haben. Mit einem Warnhinweis auf der Schale könnte die steigende Zahl der Verletzungen gebremst werden, hofft der Facharzt für plastische Chirurgie Simon Ecclesder britischen Zeitung "The Times".

Früher Tennisarm, heute Avocado-Hand.

Inzwischen behandele er schon etwa vier Patienten pro Woche in einem Londoner Krankenhaus, die sich so geschnitten hätten. Seine Mitarbeiter bezeichneten eine solche Verletzung als "Avocado-Hand". Denkbar als Warnhinweis sei seiner Ansicht nach ein Cartoon mit einer Avocado, einem Messer und einem großen roten Kreuz darauf, erklärt der Experte. Avocados enthalten je nach Größe einen etwa golfballgroßen Kern.

Neben der Avocado gibt es aber noch anderes Obst und Gemüse, das für uns Menschen gefährlich werden kann. Zum Beispiel die Kokosnuss. Diese Frucht wird am besten mit Schraubenzieher oder Korkenzieher und einem Hammer geöffnet. Doch die harte Schale ist eine echte Herausforderung, an der sich Kokosnussfreunde nicht nur die Zähne ausbeißen können. Oder die Kirsche mit ihren tückischen Kernen. Bei diesem beliebten Sommerobst kann es passieren, dass beim Lutschen des Fruchtfleisches der Kern mit hinuntergeschluckt wird. Kommt er versehentlich in die Luftröhre, kann es zu Erstickungsanfällen kommen. Aber: Landet er im Magen, wächst dort zumindest kein Kirschbaum, sondern der Kern wird auf natürlichem Weg ausgeschieden.
Die Blätter der Ananas sind extrem scharf und führen immer wieder zu blutenden Schnittverletzungen, bei Bananen sind es nicht das Öffnen und der Verzehr, sondern die Entsorgung. Achtlos weggeworfen sorgen die glitschigen gelben Schalen für unkontrollierbare Rutschpartien. Ja, unser Leben ist einfach unglaublich gefhrlich. Doch hundertprozentige Sicherheit gibt es nicht, auch im Falle von Din-genormten Warnhinweisen mit der Aufschrift „Achtung Avocado“. Vielleicht hilft ja auch die Verwendung des vielzitierten gesunden Menschenverstandes, hofft es Schorschla. Den Regularien und Gesetz gibt es eigentlich schon viel zu viele. Und diejenigen, die sich bei all dem gefährlichen Obst aus aller Herren Länder wirklich nicht mehr sicher fühlen, sollten zu Obstsäften greifen. Doch Vorsicht: Glasflaschen können splittern!

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