Eine Erde langt uns nicht mehr

Stephen Hawking ist seit Jahrzehnten an den Rollstuhl gefesselt. Die Amyotrophe Lateralsklerose (ALS)

 

zerstört sein Nervensystem, seine geistigen Fähigkeiten sind von der Erkrankung allerdings nicht betroffen. Ganz im Gegenteil. Die Diagnose veränderte Mitte der 60er Jahre sein Leben und bewirkte einen unfassbaren Motivationsschub. Nach einer Lungenentzündung im Jahr 1985 kann Hawking nicht mehr sprechen. Doch er gab nie auf: Anfangs er zur Verständigung eine Augenbraue hoch, wenn jemand auf den richtigen Buchstaben auf einer Tafel gedeutet hatte, danach benutzte er einen Sprachcomputer. ES folgten ein reflektierender mit dem rechten Wangenmuskel steuerbarer Infrarotstrahl aus, heute kann Hawkings Befehle durch seine Augen-Bewegungen geben.
All diese Unannehmlichkeiten hindern das Superhirn nicht daran, bahnbrechende Thesen über Schwarze Löcher im Weltall, über Quantengravitation und die Verschiebung von Raum-Zeiten. Fürs Schorschla natürlich alles „böhmische Dörfer“. 

Doch jetzt hat eine düstere Prognose von Herrn Hawking das Schorschla doch erschreckt. Die Menschheit wird es nur noch 100 Jahre auf der Erde geben. Punkt. Deshalb müssen wir schon bald fremde Himmelskörper besiedeln, meint der Astrophysiker. Klimawandel, Asteroideneinschläge, Epidemien und Bevölkerungswachstum könnten die Erde demnach unbewohnbar machen, ist der nekannteste Forscher der Welt überzeugt.
Die BBC widmet dem Thema eine Dokumentation mit dem Titel "Expedition New Earth", welche im Sommer ausgestrahlt wird. Wissenschaftler um den berühmten Astrophysiker gehen darin der Frage nach, wie realistisch eine Besiedlung anderer Himmelskörper ist.
Hawking empfiehlt den Aufbau von autarken Kolonien auf dem Mars. Es werde aber noch Jahrzehnte dauern, bis eine Besiedlung umgesetzt werden könne. Zwar haben Weltraumagenturen wie die Nasa längst den Mars zum Ziel bemannter Missionen auserkoren - aber konkrete Pläne gibt es bislang nicht. Hawking denkt aber auch über unser Sonnensystem hinaus. Er unterstützt Pläne, unbemannte Miniraumschiffe mit Laserstrahlen zu Lichtjahre entfernten Sternen zu schießen. Die Breakthrough-Initiative des russischen Milliardärs Jurij Milner hat das unserem Sonnensystem nächstgelegene Sternensystem als Ziel auserkoren: Alpha Centauri.

Es Schorschla hat recherchiert: Dieses Sternensystem ist 4,3 Lichtjahre entfernt - eine Sonde bräuchte mit aktueller Technologie rund 30.000 Jahre für eine Reise dorthin. Mit Laserschub soll der Flug aber nur 20 Jahre dauern. Klingt alles ein bisschen nach Star Trek und Klingonen. Und vielleicht wäre es ja einfacher und sinnvoller, wenn wir vorrangig unseren Planeten retten würden, statt nach und nach anfangen, auch den Mars zu verschmutzen. Meint zumindest es Schorschla. Aber es Schorschla ist halt nur ein kleines Licht im Universum und beherrscht vielleicht nur das kleine Einmaleins der Logik. Aber schon damit ließen sich ganz viele Probleme lösen: Nicht in den unendlichen Weiten des Universums, aber vor der eigenen Haustür. Ja, wir alle sollten erst einmal ganz klein anfangen und nicht groß denken. Ob’s der Menschheit dann hilft, steht noch in den Sternen. Aber sicher ist eines: Schaden kann es nicht!

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