Gewalt hoch 20

Sind wir einmal ganz ehrlich: Wenn eine Demonstration mit dem Titel "Welcome to hell"

 

überschrieben ist, könenn eigentlich nur hochbezahlte Daueroptimisten mit dem Drang zur senilen Wirklichkeitsverdrängung von friedlichem Protest gegen die Fehlentwicklungen der streitbaren Globalisierung ausgehen. Ja, Ärger war in Hamburg seit Wochen vorprogrammiert, nicht umsonst hatten Polizisten in ganz Deutschland Urlaubssperre und waren in schwerbewaffnet und mit kugelsicheren Schutzschildern an die Elbe gereist.

Doch die Zerstörungswut der Autonomen übertraf alle Erwartungen und Befürchtungen. Es Schorschla spricht hier nicht von den Tausenden Demonstranten, die teils mit künstlerischen Choreografien eindrucksvoll auf Fehlentwicklungen und Missstände auf unserer „Mutter Erde“ aufmerksam machen wollten und konnten. Nein, es Schorschla meint die kriminellen Gewaltverbrecher, die sich an der Zerstörung fremden Eigentums regelrecht berauschen und für ihre Exzesse auch schwerste Verletzungen bei Polizisten und Anwohnern in Kauf nehmen.

Dieser so genannte „Schwarze Block“ ließ die Lage in der Hansestadt eskalieren, provozierte kriegsähnliche Zustände, plünderte Geschäfte, sorgte für ein brennendes Hamburg und schreckliche Bilder, die am Wochenende um die Welt gingen. Wer das Verhalten dieser Asozialen noch schön redet und die Gewaltausbrüche den sicherlich zu Recht mit der Situation überforderten Polizeibeamten in die Schuhe schieben möchte, lässt jegliches Demokratieverständnis vermissen. Ja mehr noch: Indem man diese Schwerverbrecher als Demonstranten und Aktivisten bezeichnet, macht man sich zu einem Teil sicher auch mitschuldig.

Es gab zwei Szenen, die den ganzen Wahnsinn im Schanzenviertel versinnbildlicht haben. Da war einmal der mutige Pizzabote, der mit seinem Roller mitten durch das Chaos fuhr, um seinen Job zu erledigen, nämlich ein nettes Abendessen auszuliefern. Und da war der junge, kahlköpfige Herr, der mit einem Pappschild „Ich bin Anwohner und gehe nur kurz zu Edeka“ für virale Hits sorgten. Doch diese tausendfach humorvoll kommentierten Filmchen und Fotos sind nur Randnotizen. Leider. In Erinnerung bleiben brennende Autos, geplünderte Supermärkte, blutende Menschen, blanker Hass und weinende Anwohner. Das war wirklich der Gipfel, der - Gottseidank – ohne Todesopfer über die Bühne gegangen ist. Was nach Meinung vom Schorschla nicht selbstverständlich ist. Und so sind wohl alle froh, dass dieses angeblich „politische Treffen“ endlich vorbei ist. Außer vielleicht der „Schwarze Block“: Deren Mitglieder hätten sicherlich noch einige Tage Zeit, um brandschatzend durch die Straßen zu ziehen. Gegen was er eigentlich demonstriere, fragte ein mutiger Reporter einen der vermummten Kriminellen. „Gegen alles. Die Welt ist einfach nur scheiße!“ Schade nur, dass der Mann in Deutschland leben darf. Und nicht in Syrien oder im Südsudan. Sehr schade!

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