Großes Interesse am Rahmenplan „Spiegelfelder“

Städtebauliche Entwicklung. Stellungnahmen können noch bis 24. Juli eingereicht werden. Der Bau- und Werksenat

 

der Stadt Bamberg hat im Juni den Entwurf zum Rahmenplan „Spiegelfelder“ gebilligt – nun konnten sich Anwohner und Eigentümer im Gemeindesaal von St. Heinrich über die Vorstellungen zur städtebaulichen Entwicklung im Bereich zwischen Brenner-, Zollner- und Neuerbstraße informieren.

Der Entwurf ist die Weiterentwicklung der Vorschläge aus dem EUROPAN 13 Wettbewerb im Jahr 2015. Stadtplanungsamtsleiter Andreas Burr stellte gemeinsam mit dem Architekten und Preisträger des Wettbewerbs, Christian Eickelberg, zwei unterschiedliche  Varianten einer Wohnbebauung vor. Es ist eine Mischung von Geschosswohnungsbau und Townhouses, die dazu beitragen soll, den in Bamberg dringend benötigten Wohnraum in zentraler Lage zu schaffen. Grundidee ist jeweils die Schaffung einer großzügigen Grünfläche für  Bamberg Ost sowie der Ausbau einer grünen Fuß- und Radwegeverbindung zwischen Bahnhof und Heinrich-Weber-Platz.

Nach der Vorstellung der Planungsüberlegungen standen der Architekt sowie ein Team des Stadtplanungsamtes für Fragen und Diskussionen zur Verfügung. Für die Bürgerinnen und Bürger bestand die Möglichkeit, die Entwürfe am Modell zu variieren und sich in Form eines Workshops aktiv in die Planung einzubringen. Knapp 80 Teilnehmer diskutierten die unterschiedlichen Ansätze sehr engagiert und machten viele konkrete und hilfreiche Verbesserungsvorschläge.

Die ersten schriftlichen Stellungnahmen zur Planung wurden im Laufe des Abends ebenfalls abgegeben. Noch bis einschließlich 24. Juli 2017 liegt der Entwurf während der Öffnungszeiten beim Stadtplanungsamt, Untere Sandstraße 34, II Stock, zur Einsichtnahme aus. Weiterhin ist der Rahmenplan im Internet unter www.stadtplanungsamt.bamberg.de bzw. „Öffentlichkeitsbeteiligungen“ einzusehen. Entsprechende Stellungnahmen können beim Baureferat der Stadt Bamberg eingereicht werden.

Im Anschluss an die Meinungsabfrage wird die Planung überarbeitet und ein angepasster Rahmenplan abgeleitet, der später die Grundlage für die Entwicklung eines Bebauungsplans für den ersten Bauabschnitt bilden soll. Damit könnten dann Baurechte für bis zu 150 Wohnungen für Familien in attraktiver, innenstadtnaher Lage geschaffen werden.

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