Eisburger zum Cocktail

Wer derzeit Lifestyle oder Ratgebermagazine durchblättert, findet sie sofort: Die Sommerrezepte

 

für den ultimativen Erfrischungsdrink. Mit oder ohne Alkohol, meist mit frischen Früchten, bunt garniert, geschüttelt, gerührt oder einfach nur gekühlt. Da schlagen die Herzen des Partyvolks schnell höher, schon beim Lesen eines Sommercocktails macht sich Ferienstimmung breit.
Doch im Grunde sind eisgekühlte Mixgetränke - so bunt und fruchtig sie auch daherkommen mögen – „old school“, wie es die Jugend ausdrücken würde. Schnee von gestern.
Derweil macht in den sozialen Netzwerken zurzeit ein neuer Food-Trend die Runde: Der Eis-Burger. Auch dieser lässt sich angeblich ganz leicht selbst machen und verspricht kalorienunbewussten Genießern einen ganz besonderen Gaumenkick. Man sollte ihn jedenfalls einmal persönlich kosten, um sich ein eigenes Urteil bilden zu können. Hat es Schorschla gemacht. Nach den Vorgaben des Burgerladenw "Baseburger" aus Nordrhein-Westfalen wurde das Eisdessert im Brödla in der Schorschla-Küche bei der letzten Gartenparty zubereitet: Ein getoastetes Brioche Bun, Erdbeer-Ahornsirup-Cocos-Minz Chutney, ein Bourbon-Vanilleeis-Patty ummantelt mit Schokolade und garniert mit weißer und Vollmilch-Schokoladensoße und Minzblättern. Klingt doch  himmlisch, oder?  Die Anleitung hat es Schorschla Eins zu Eins umgesetzt: Schneiden Sie einen etwa fingerbreiten Patty aus dem Vanilleeis aus und gießen dunkle Schokoladensoße darüber. Sie können den Patty mit der Schokoladensoße noch einmal auf einem Teller oder in einer Schale in das Gefrierfach legen, so verfestigt sich die Schokolade und Sie verhindern, dass die Eiscreme schmilzt, während Sie den Burger vorbereiten.
Halbieren Sie jetzt das Burgerbrötchen, toasten Sie beide Hälften und belegen diese mit Früchten Ihrer Wahl. Wenn Sie möchten, können Sie vorher ein Chutney aus Früchten, Kokos und Minze machen – so wird der süße Burger noch raffinierter. Auf die untere Burgerhälfte legen Sie anschließend den Eis-Patty, die Minzblätter und zum Schluss die obere Burgerhälfte. Toppen können Sie den fertigen Burger noch mit heller und dunkler Schokoladensoße und Zuckerstreuseln. Zwei Sünden mit jedem Biss, knapp unter 1000 Kalorien pro Portion. Und wie reagierten die Gäste? Erinnerungen an die Jugend wurden sofort ausgebreitet, an Negerkussbrötchen (so hieß das damals wirklich), an Senfbrot und Käseigel. Es war jedenfalls ein witziger Abend, der Eis-Burger war der Startschuss für eine verbale kulinarische Zeitreise. Ob’s gescmeckt hat. Möchten Sie noch wissen. Ganz ehrlich gesagt: Eigentlich nicht. Aber das war im Grunde nebensächlich. Denn plötzlich ist es Schorschla voll cool. Nicht bei den Erwachsenen, sondern beim Nachwuchs. Ja, das Leben ist und bleibt ein Kinderspiel.

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