Geht bitte wählen!

„Der Wahlkampf geht in seine heiße Phase“. Wurde in den letzten Tagen parteiübergreifend gemeldet.

 

Starker Tobak, denn in den vergangenen Wochen war von hitzigen Debatten und Diskussionen am Siedepunkt nur wenig zu spüren. Zum „Dampf ablassen“ – wie man das aus vergangenen Wahlkampfzeiten noch kennt – gab es anscheinend keinen Grund. Oder zumindest keinen Kandidaten, der dieses Vorhaben ehrlich und überzeugend umsetzen konnte. Und so blieb es bei den groß angekündigten TV-Duellen doch eher bei lauen, rhetorischen Lüftchen; beim harmlosen Bewerfen mit Wattepäuschchen, in die ab und an ein kleines Plastikkügelchen gepackt wurde. Ähnlich den sensationellen Knallerbsen aus unserer Kindheit, viele WOBLA-Leser werden sich daran erinnern und es Schorschla sofort verstehen.

Die Studiogäste und Fernsehzuschauer sollten zumindest den Eintrag bekommen, dass sich nach der Wahl 2017 etwas ändern könnte, sofern man das Kreuzchen an den aus Sicht der Rednerinne und Redner richtigen Stelle platzieren würde. Doch im Grunde bestand seit März oder April kein Grund mehr, an einer Fortführung von Merkel-Deutschland zu zweifeln. Zu souverän führt „unsere Angela“ das Land durch die Krisen auf dem Globus. Sie schlängelt sich, ihre Partei und ihr Volk mit einer einzigartigen Mischung aus Souveränität, Gelassenheit, Diplomatie und manchmal auch durchs offensichtliche Ignorieren einer prekären Situation oder Entwicklung unspektakulär entspannt durch den politischen Alltag. Und das seit nunmehr 12 Jahren. Und denken wir einmal kurz daran, mit welchen Wahnsinnigen und Schaumschlägern sie dabei schon alles an einem Verhandlungstisch sitzen musste. In aller Welt, aber auch in Berlin!

Doch zurück zum Wahlkampf: Was die farbenfrohe Parteienlandschaft in den letzten Tagen einte, war die Bitte, unbedingt seine Stimme abzugeben und zur Wahl zu gehen. Oder eben die Briefwahlunterlagen rechtzeitig auszufüllen und abzuschicken. Der Gang zur Wahl sei ein ganz wichtiges Recht. Ja, mehr noch: eine Bürgerpflicht! Viele politische Konstellationen sind nach der Abstimmung vom Sonntag möglich – die unterschiedlichsten Farbenspiele wurden von den Experten stundenlang präsentiert. Es Schorschla hat sich viele Sendungen angesehen und ist heute eigentlich genau so schlau oder dumm wie zuvor. Trotzdem ist eines klar: Jede Stimme zählt, und extreme und gewaltbereite Ausschweifungen unter dem Deckmantel der Politik gilt es zu verhindern. Und offen und einfach analysiert hat es Schorschla in seine Glaskugel geblickt und die Bundestagswahl 2017 schon einmal mit neun Buchstaben voranalysiert: AMD ALS AFD! Angela Merkels Deutschland als einzige Alternative für Deutschland. Zumindest für die nächsten vier Jahre. Trotzdem ein letzter Appell an alle: Geht bitte wählen!

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