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Dinge, die die Welt (nicht) braucht?

Amerika ist nach wie vor das Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Und die Metropole des Irrsins

 

ist traditionell das Spielerparadies Las Vegas. Hier gibt es Klimaanlagen, die kalte Luft auf die Straßen raus blasen, damit das Bummeln auf dem Boulevard für die Gäste etwas angenehmer ist. Hier gibt es beim Roulette neben der Null noch eine Doppelnull – nicht weil das mehr Spaß macht, sondern damit die Casinos noch mehr Geld verdienen können. Auf dem weltberühmten Strip, der Hauptstraße der Unterhaltung, sorgen die bekanntesten Shows der Welt jeden Abend für beste Unterhaltung und hier werden immer im Januar vier Tage lang auf der Consumer Electronics Show (CES) die Neuheiten und Trends der Computerbranche präsentiert. Berichtet wurde in dieser Woche vor allem über einen peinlichen Stromausfall am Mittwoch, der diese strahlende Branche für knapp eine Stunde in absolute Dunkelheit versetzte und zur Räumung einer riesigen Messehalle führte. Wären die Gäste nicht allesamt zumindest mit einem Mobilphone inklusive Taschenlampenfunktion ausgestattet gewesen, hätte es wohl geheißen. Wir sehen schwarz für die Zukunft. Aber so wurde die Panne eher witzig kommentiert.

Für breites Schmunzeln beim Schorschla sorgten aber ganz andere Neuigkeiten aus Las Vegas. Nämlich die Erfindungen und Entwicklungen selbst, die hier mit irrem Aufwand und ganz großem Geld den vermeintlichen Käufern von Morgen präsentiert wurden. Sie wünschen Beispiele? Kein Problem. Da ist einmal
Christian O. Bruch/ laif
Markus Böhm
Jahrgang 1987. Geboren in Mettmann, ausgebildet an der Deutschen Journalistenschule. Journalismus-Studium an der Westfälischen Hochschule und der LMU München, parallel freie Mitarbeit bei Tageszeitungen wie "Express". Von Herbst 2012 an hauptberuflich freier Journalist, mit Auftraggebern wie SPIEGEL ONLINE, "Das Erste" und "Das Magazin". Startete 2011 das Blog "Kioskforscher", das sich ungewöhnlichen Zeitschriften widmet. Seit März 2014 bei SPIEGEL ONLINE im Ressort Netzwelt.
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Christian O. Bruch/ laif
Matthias Kremp
Jahrgang 1966, studierte Mineralogie in Hamburg und kam noch während des Studiums als Quereinsteiger zum Journalismus. Als Redakteur und Ressortleiter arbeitete er unter anderem für das "Mac MAGAZIN", die "ONLINE Today", die "connect" und die Entwicklungsredaktion der Gruner&Jahr-Tochter Magazin-Verlag am Fleetrand. Von 2001 bis 2007 arbeitete er als Freier Autor unter anderem für die "COMPUTERBILD", die "Financial Times Deutschland" und den "Playboy". Nebenher schrieb er mehrere Bücher, darunter als Co-Autor "Das iPod Buch". Seit 2007 Redakteur im Ressort Netzwelt, seit Juli 2017 stellvertretender Ressortleiter.
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Miliboos "World's First Smart Couch", ein 3000-Dollar-Sofa, das weit mehr ist als nur eine Sitzgelegenheit. Auf der linken Armlehne lassen sich Geräte drahtlos laden, rechts ist ein Android-Tablet verbaut, über das sich etwa das Smart Home und die Extra-Funktionen des Sofas steuern lassen. So lässt sich bequem beim Tatort-Schauen twittern oder Netflix bedienen – allways online lautet das Motto. Können. Das Sofa selbst leuchtet auf Wunsch in vier Farben, angeblich mehr oder weniger passend zum Sound des Films. Der Ton dazu kommt derweil direkt aus dem Sofa, es hat eingebaute Lautsprecher und einen Subwoofer. Und es bietet ein "Bass Shaker System", vibriert also mit.
Auch das „Chili-Pad“, ein geteiltes, beheizbares Kopfkissen, sorgte auf der CES für Kopfschütteln. Heiße Träume für Sie und eine coole Kopfstütze für Ihn – oder auch umgekehrt: Was will man mehr im eigenen Schlafzimmer? Smarte Trinkflaschen für Kinder möchten mit einem integriertem Mini-Bildschirm, auf dem man einem virtuellen Haustier beim Wachsen zusehen kann, den Nachwuchs zur Flüssigkeitsaufnahme animieren; eine  die Augmented-Reality-Zahnbürste „Magik“ suggeriert schon den Kleinsten via App, dass die Zähne von kleinen Monstern besiedelt sind, die durch gezieltes Putzen bestimmter Stellen besiegt werden können.
Der absolute Quatsch aus Schorschla-Sicht ist jedeoch eine Technik mit der griffigen Bezeichnung „Sngl Smart Strap“. Dahinter verbirgt sich ein 250 Dollar teures Armband für Uhren und Smartwatches, welches das Telefonieren revolutionieren möchte. Geht ein Anruf ein, wird der Ton über Bluetooth vom Smartphone ans Band übertragen, von dort gelangt er durch Vibrationen direkt ins Ohr, unter einer Bedingung: Man muss sich den Zeigefinger ins Ohr stecken. Antworten kann man dem Anrufer über ein kleines Mikrofon, das im Armband verbaut ist. Erinnert irgendwie an „Mork vom Ork“ und schaut unfassbar bescheuert aus. Noch witziger wird es aber, wenn man sich diese beeindruckende Erfindung einmal in der praktischen Anwendung vorstellt. Wenn man zum Beispiel am Laubanger von einer Polizeistreife angehalten wird und erfährt, dass man nun 60 Euro bezahlen muss und einen Punkt in Flensburg bekommt. Begründung: Wir haben Sie beim Telefonieren am Steuer erwischt. Sie hatten eindeutig ihren rechten Zeigefinger im Ohr, wir haben das auch im Foto festgehalten.   

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