Den Hain digital und analog kennen lernen

Hirschkäfer und Trompetenbaum. Bürgermeister stellte ersten Teil eines

 

neuen Informationssystems vor. Wie und wo kann der Hirschkäfer überleben? Wo finde ich im Hain exotische Gewächse wie den Trompetenbaum? Wo wächst die Kartäusernelke oder der Kleine Klappertopf? Diese und andere Fragen aus dem Themenbereich Naturschutz beantworten sechs neue Infopulte im Bamberger Hain. Sie sind nach den Worten von Bürgermeister Dr. Christian Lange das erste sichtbare Ergebnis eines komplexen digitalen und analogen Informationssystems, das in diesem Jahr erarbeitet und umgesetzt wird.

„Ziel des künftigen Informationssystems ist eine niederschwellige Wissensvermittlung über den Bamberger Hain in den Bereichen Naturschutz, Botanischer Garten, Gartendenkmal und Bürgerpark“, erläuterte Gartenamtsleiter Robert Neuberth. Dank der Förderung durch den Bayerischen Naturschutzfonds konnten die Infopulte zum Thema Naturschutz „quasi als Vorhut“ bereits umgesetzt werden. Mit einer breit angelegten Palette von „Vermittlungswerkzeugen“ sollen künftig alle Parkbesucher – Alt und Jung gleichermaßen – angesprochen werden.

Die Vernetzung der unterschiedlichen Thematiken wird größtenteils im Laufe des Jahres 2018 erarbeitet und digital durch App-Anwendung fortlaufend aktualisiert. Anschließend werden für alle Wissensbereiche weitere Infopulte sowie zusätzlich neue Informationsstelen an den Parkeingängen platziert, die unter anderem Grundinformationen zur Anlage, einen Übersichtsplan und einen Hinweis auf die digitale Informations-App enthalten sollen. Ab Frühjahr 2019 soll dann auch noch ein DINA-A2-Informationsblatt über zwei Ausgabeautomaten im Hain sowie bei städtischen Stellen erhältlich sein.

Wie der Gartenamtsleiter erläuterte, wurden parallel zur „Informations-und Wissensvermittlungsoffensive“ insbesondere im Botanischen Garten als Sonderbereich des Bamberger Hains bereits in den Jahren 2016 und 2017 umfangreiche Bau- und Bepflanzungsmaßnahmen durchgeführt. So etwa die Sanierung des Metznerhäuschen und der Pergola, aber auch die Beete- und Wegeerneuerung sowie der Neubau des Keuper- und Jura-Themenbeetes. Weitere Baumaßnahmen in Botanischem Garten (Anlage eines Querwegs) und im Umfeld des Hainweihers (Wegeinstandsetzung, Sanierung der Mauern, Aufstellung von zwei baumüberstandenen Rundbänken) sind für das laufende Jahr vorgesehen. Die Planungen zur Bepflanzung der Themenbeete kommen 2018 zum Abschluss, ihre Realisierung ist für das Frühjahr 2019 geplant. „Dementsprechend sind die Aufstellung der Informationsträger und die Freischaltung der App-Inhalte zum Botanischen Garten ebenfalls für Frühjahr/Sommer 2019 eingeplant“, so Neuberth. „Es tut sich also etwas im Hain, dem „grünen Wohnzimmer“ der Bamberger“, freute sich Bürgermeister Dr. Lange.

Finanzierung
 
Alle genannten Aktivitäten sind Bestandteil der Fördermaßnahme „Fortführung des Parkpflegewerkes Bamberger Hain“. Als Hauptförderer, die das alles ermöglichen, sind die Oberfrankenstiftung, die Deutsche Stiftung Umwelt, die Bayerische Landesstiftung, die Messerschmitt Stiftung sowie die Sparkassenstiftung und der Bayerische Naturschutzfonds zu nennen.

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