BONN, BAYERN, BERLIN! Der Triathlon zur Titelverteidigung

Spürst Du das Dribbeln? So lautet bekanntlich der Slogan

 

der Basketball-Bundesliga. In den letzten Tagen hat sich dieses feine Gespür in Sachen Korbsport zu einem fetzigen, ja mitreißenden Rhythmus entwickelt. Auch in der basketball- und erfolgsverwöhnten Freak City. Die rote Wand steht und das Alte Rathaus sowie die Altenburg erleuchten jede Nacht in den Vereinsfarben. BAMBEAT lautet das  Play-Off-Motto des amtierenden Deutschen Meisters und trotz einer bislang sehr wechselhaften Saison mit vielen Verletzten, einem Trainerwechsel und der einen oder anderen Enttäuschung träumen die Fans von Erfolgen, von einem möglichen Halbfinale gegen München und natürlich auch von der Mission Titelverteidigung. Doch hier muss man die Euphorie doch gehörig bremsen, denn anders als in den vergangenen Spielzeiten ist Bamberg derzeit ganz sicher nicht der Hauptfavorit. Im Sport ist aber bekanntlich vieles möglich. Und: Die Hoffnung stirbt zuletzt!

Der hauchdünne 76:74-Erfolg am 34. Und letzten Spieltag der Punktrunde beim Mitteldeutschen BC in Verbindung mit dem Erfolg der Bayern gegen Bonn bescherte Brose Bamberg Platz 4 in der Tabelle und das damit verbundene Heimrecht im ersten Play-Off-Spiel. Die Sonne strahlte am Sonntag noch vom Himmel, als sich die Brose-Arena in der Forchheimer Straße wieder in die vielzitierte Frankenhölle verwandelte. Die Fans präsentierten sich einmal mehr meisterlich, die rote Wand stand von der ersten Sekunde an geschlossen hinter dem Team. Und das motivierte die Jungs von Chefcoach Luca Banchi, allen voran Dorell Wright, der mit 24 Punkten als erfolgreichster Werfer beim 87:74-Erfolg gegen die Telekom Baskets Bonn im Spielbogen geführt wurde. Aber die Bamberger überzeugten endlich mal wieder als Team, die Körpersprache war kämpferisch, die Bankspieler fieberten mit, in der Abwehr half man sich gegenseitig aus und im Angriff wurden Systeme zu Ende gespielt und dann auch noch erfolgreich abgeschlossen.
Ja, es gab auch individuelle Fehler und kurze Schwächephasen, aber diesmal ließ niemand den Kopf hängen. Ganz im Gegenteil. Es wurde um jeden Meter auf dem Parkett gefightet, gerade in der Defense wurde in den entscheidenden Minuten der sprichwörtliche Beton angerührt. Luca Banchi: „Der Vierte gegen den Fünften versprach eine interessante Paarung zu werden. Beide Mannschaften haben viel Energie in das Spiel gelegt und Willen gezeigt. Wir haben auf Schwächephasen gut reagiert. Im zweiten Spiel müssen wir den Fokus hoch halten und wieder so als Team auftreten.“

Die Nerven hielten diesmal auch im Schlussviertel, als es noch einmal enger wurde. Wichtige Dreier verschafften Luft und zermürbten letztendlich auch die kampfstarken Bonner. Mit dem 1:0 im Rücken müssen Wright & Co. am Mittwochabend in Bonn nahtlos an diese Leistung anknüpfen, um weiter auf Play-Off-Kurs zu bleiben. Egal wie diese Partie ausgeht steht am kommenden Samstag das nächste Heimspiel im Kalender. Spiel drei der Serie startet um 14.15 Uhr in der BROSE ARENA. Tickets hierfür gibt es ab sofort an allen bekannten Vorverkaufsstellen und im Internet unter tickets.brosebamberg.de.

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