Merkel und Seehofer im Jogi-Modus

Sprechen wir mal Klartext: Unsere mit Hängen und Würgen zusammengewürfelte Große Koalition

 

befindet sich seit Tagen und Wochen im Nationalmannschaftsmannschaftmodus. Es klappt im Grunde nichts mehr, das Verhältnis einiger  - nennen wir sie mal - „Stammspieler“ ist mehr als zerrüttet, von Teamwork, Esprit, Visionen oder gar Spaß an der Arbeit ganz zu schweigen. Auf dem Spielfeld der großen Politik wird also getreten und gefoult, werden Mit- und Gegenspieler bloßgestellt, lässt man die eigenen  Mannschaftskameraden auch gerne mal ins Leere laufen und dribbelt sich ein ums andere Mal völlig fest. Mit dem Ergebnis, dass man nach außen hin ein mehr als amateurhaftes Bild abgibt, die enttäuschten und verärgerten Zuschauer – von Fans darf man hier schon lange nicht mehr sprechen und schreiben – schütteln nur noch ungläubig mit dem Kopf und schalten einfach ab: Hoffentlich nur den Fernseher, nicht aber die eigene Meinung und das individuelle Bauchgefühl was Gut und recht ist. Ja, die CSU- und CDU-Oberen geben derzeit ein öffentliches Bild ab, welches selbst den allwissenden Jogi Löw, den selbstherrlichen Oliver Bierhoff und vielleicht sogar den „Ich hab Euch alle lieb, aber Herrn Löw noch ein bisschen mehr“-DFB-Präsident Reinhard Grindel in den Schatten stellt.   

Die bayerische CSU probt den Aufstand und möchte zeigen, dass es so nicht weiter gehen kann. Man bespielt das unbestritten enorm schwierige „Thema Flüchtlingspolitik“ mit kompletter Mannschaft und hat einen Masterplan ausgearbeitet. Den kennt niemand so richtig, aber schon die paar Details, die bekannt sind, sprengen anscheinend jede nur denkbare Art der konstruktiven Zusammenarbeit. Das Wort „Krise“ ist bekanntlich überstrapaziert, aber unsere Regierungsmannschaft in Berlin pfeift derzeit wie “Die Mannschaft“ wirklich aus dem letzten Loch. Weshalb? Weil einige verdiente Führungspersönlichkeiten nichts von Ihrer (All-) Macht abgeben möchten und den optimalen Zeitpunkt für einen gefeierten Rücktritt längst verpasst haben. Auch wenn sie es nicht wahrhaben möchten. Das gilt für unsere Kanzlerin ebenso wie für den Nationaltrainer. Und einige ihrer Berater und Gegenspieler. Neue Ideen, frischer Wind, Inspirationen und Visionen – eine ganz neue Generation ist gefragt, um die wirklich wichtigen Weichenstellungen für eine leuchtende Zukunft vorzunehmen. Zweifellos eine sportliche Aufgabe, für die man sich nicht mehr allzu lange Zeit lassen sollte. Denn sind wir einmal ganz ehrlich: Die deutsche – oder europäische - Asylpolitik und der damit verbundene Umgang mit Flüchtlingen aus aller Herren Länder ist eine große Aufgabe. Aber wir haben hier in unserem angeblich so blühenden Land noch ganz andere Aufgaben zu lösen. Zum Beispiel die Finanzierung der Pflege im Alter, das Bildungssystem und die Bezahlung der Renten. Davon können auf Dauer nicht einmal Herr Seehofer und die gesamte gescheiterte DFB-Riege ablenken …                  

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