Reif für die Insel!?

Wir leben in verrückten, bewegten und auch traurigen Zeiten. Terror und Tod beherrschen die Nachrichten.

Noch vor wenigen Wochen schien die Gewalt ganz weit weg, da beherrschte das Thema Flüchtlinge mit all seinen Facetten die Schlagzeilen. Doch inzwischen sind Hass und Fanatismus vor unserer Haustüre angekommen. Frankreich und Belgien waren der Auftakt, dann die Türkei. Am Montag dann plötzlich Mainfranken, am Freitag München, am Sonntag Ansbach. Furchtbare Szenen, Dauerschleifen in Sondersendungen, immer die gleichen Bilder. Schockierend. Furchteinflössend. Menschenverachtend. Fürs Schorschla einfach zu viel. Und deshalb an dieser Stelle ein Versprechen: In den kommenden Wochen und Monaten wird der Terror in dieser Kolumne keinen Platz mehr finden. Was immer auch auf unserem Globus passieren wird, es Schorschla wird garantiert gewaltfrei, möchte bewusst einen Gegenpart setzen zu den leider rund um die Uhr präsenten Schreckszenarien. Das macht die Welt natürlich nicht besser. Aber eben auch nicht schlechter. Punkt und Schluss mit diesem Thema! Reif für die Insel fühlt man sich da. Nicht wahr. Und just in diesem Moment klingelt das Telefon. Der Kurt. Was er erzählt, klingt einfach traumhaft. Ganz weit weg von der Heimat, in Mikronesien, dort wo blumenbekränzte junge Frauen und ein weißer Strand unter Palmen die Gäste begrüßen, genau dort liegt das Kosrae Nautilus Resort. Auf einer kleinen, verträumten Insel. Mitten im vermeintlichen Paradies auf Erden. Hotelbesitzer Doug Beitz und seine Frau Sally waren in den Neunzigerjahren auf der traumhaften Pazifikinsel gelandet und bauten nach und nach eine Hotelanlage mit 16 Zimmern auf. Und jetzt kommt der Hammer: Um ihre Enkelkinder häufiger zu sehen möchten die beiden wieder zurück aufs Festland. Verkaufen ist ihnen aber zu langweilig, sie verlosen lieber ihr idyllisches Resort. Eine Tombola im Internet, Lospreis 49 Dollar, der Gewinner bekommt alles: eine komplette Wohnung, fünf Mietwagen, zwei Kleinlastwagen, einen Pick-up und ein Restaurant. Die Anlage ist schuldenfrei, in der Gewinnzone und im Tresor liegen noch 10.000 US-Dollar als Taschengeld. Die Website, auf der die Verlosung läuft, ist wegen Überlastung kaum zu erreichen. So erweist sich die Idee der Beitz-Familie als intelligenter Marketinggag. Denn insgesamt werden 50.000 Lose verkauft, die reißenden Absatz finden. Und die Ex-Hoteliers können sich mit 2,45 Millionen Dollar auf ihren Lebensabend in Australien freuen. Da bleibt auch sicher genügend Geld übrig, um mit den Enkelkindern zu verreisen. Vielleicht zurück ins Kosrae Nautilus Resort. Unter schattigen Palmen am weißen Sandstrand lassen sich von Opa und Oma natürlich viele schöne Geschichten erzählen. Es Schorschla hört dann gerne zu, wenn es darf. Und in den nächsten Tagen ganz viel Losglück hat!

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