Das WOBLA macht Betriebsurlaub!

Wir sind ab dem 20.08.2018 wieder für Sie erreichbar.

Andere Länder, andere (Auto-)Sitten

Was haben wir uns doch auf die bevorstehenden Ferien gefreut. Endlich die verdiente

 

Auszeit genießen, nach monatelangem Arbeiten und Lernen abschalten und genießen. Sonne, Sandstrand, Sundowner stehen ganz hoch im Kurs. Und trotz Billigfliegern und einer Flut an Lastminute-Angeboten für Fernreisen setzt sich nicht nur es Schorschla gerne ans eigene Steuer und erkundet das benachbarte Ausland. Warum in die Ferne schweifen, liegt das Gute doch so nah …

Laut Statista sind 2017 rund 48 Prozent der Bundesbürger mit dem Pkw oder dem Camper verreist. Man schätzt die Unabhängigkeit, möchte selbst bestimmen, wann man bei welchem Wetter wohin fahren möchte. Doch hier wird es spannend. Laut einer repräsentativen Studie des Marktforschungsinstituts Innofact glaubt fast jeder Zweite (48 Prozent), die Verkehrsregeln jenseits der Landes-Grenzen genau zu kennen und zu beherrschen - eine klassische Fehleinschätzung, die richtig teuer werden kann.

Fangen wir einmal ganz einfach an. Auf italienischen Schnellstraßen darf man nur 110 km/h fahren, ein Tempolimit, von welchem etwa ein Drittel der Befragten noch nie gehört hatte. In Frankreich wurde zum 1. Juli 2018 ) die Höchstgeschwindigkeit auf Landstraßen von 90 auf 80 km/h gesenkt, für Fahranfänger gelten in den ersten drei Jahren nach bestandener Prüfung reduzierte Tempolimits von 100 km/h statt 110 km/h auf Schnellstraßen und 110 km/h statt 130 km/h auf Autobahnen. In Bosnien-Herzegowina haben es junge Fahrerinnen und Fahrer noch schwerer. Sofern sie ihren Führerschein noch nicht länger als ein Jahr haben, müssen unter 23-Jährige zwischen 23 Uhr und 5 Uhr das Auto komplett stehen lassen.

In Dänemark gehört es zu den Verkehrspflichten, dass man vor der Fahrt unters Auto schaut. Es könnte ja sein, dass darunter jemand liegt und ein Nickerchen hält. Wenn man in Griechenland unterwegs ist, sollte man zumindest immer das aktuelle Datum wissen. Denn die Halteverbotsschilder mit nur einer senkrechten Linie gelten an ungeraden Tagen, die mit zwei senkrechten Linien an geraden Tagen. In Norwegen ist das Rauchen am Steuer innerhalb von Ortschaften verboten, in Großbritannien, Irland, Griechenland, Italien, Frankreich und Österreich dürfen keine Zigaretten glühen, wenn Kinder oder Minderjährige mit im Auto sitzen. Wer in Slowenien den Rückwärtsgang einlegt, muss den Warnblinker einschalten. Und wer vergisst, das Licht - auch tagsüber – einzuschalten, muss stolze 125 Euro zahlen. Kein Witz ist folgende Meldung: Wer in die Türkei einreist, muss eine Gebühr bis zu zehn Euro für die Desinfektion seines Autos zahlen. Damit soll verhindert werden, dass Ausländer Krankheitserreger ins Land schleppen.
Auch ganz nett: In manchen Ländern, beispielsweise in Estland oder Lettland, sollte man bei einem Unfall immer die Polizei benachrichtigen. In Österreich ist das wieder mal ganz anders: Wenn man dort bei einem Unfall mit reinem Sachschaden die Polizei verständigt, obwohl alle Beteiligten die notwendigen Daten untereinander hätten austauschen können, muss die meldende Person eine "Blaulichtsteuer" entrichten – immerhin 36 Euro.

Noch kurz ein Blick in Richtung Geschwindigkeit und Promille. Natürlich sollte man als Fahrer die Tachonadel immer im Blick haben, in manchen Ländern gelten jedoch drakonische Strafen für Schnellfahrer. Tief in die Tasche greifen muss man beispielsweise in Norwegen, wenn man die Höchstgeschwindigkeit etwa um 20 km/h überschreitet. Hier drohen Bußgelder ab 375 Euro. Teuer wird die Überschreitung auch in Italien (ab 170 Euro), in der Schweiz (ab 155 Euro) und in Großbritannien (ab 115 Euro). Einen ausführlichen Bußgeldkatalog und Bußgeldrechner für alle europäischen Länder bietet der ADAC.


Auch bei Alkoholsündern kennt die Polizei keine Gnade. In den meisten europäischen Ländern liegt die Promillegrenze bei 0,5, so auch in Italien, Frankreich, Österreich und der Schweiz. Am strengsten sind die Regelungen in Tschechien und Ungarn, hier gilt die 0,0-Promille-Grenze. Bereits bei geringem Alkoholkonsum drohen in Tschechien Geldstrafen ab 100 Euro, in Ungarn bis zu 970 Euro. Erwischt die italienische Polizei einen Fahrer mit 1,5 Promille oder mehr, kann das Auto oder Motorrad beschlagnahmt und zwangsversteigert werden – allerdings nur, wenn erauch der Halter des Fahrzeugs ist. Anders in Dänemark: Wer dort mit mehr als zwei Promille am Steuer erwischt wird, ist den Führerschein und unter Umständen auch das Fahrzeug los. Das kann versteigert werden, das Geld fließt in die Staatskasse. Das gilt übrigens auch, wenn dem Fahrer das Auto gar nicht gehört. Deshalb ein guter Rat vom Schorschla: Achten Sie auf alle möglichen Tempo- und Alkohollimits, fahren Sie sicher, beachten Sie die Straßenverkehrsordnungen und bleiben Sie entspannt – Sie sind ja schließlich im Urlaub!

Bamberg aus einer ganz neuen Perspektive erleben!

Auf unserer mobilen Webseite haben wir ein kleines Schmankerl für Sie.
Besuchen Sie uns über Ihr Handy und erleben Sie Bamberg auf eine völlig neue Art.