Bamberg weiterhin auf Platz 1

Stadt Bamberg: 93.001 Übernachtungen mehr als im 1. Halbjahr 2013

Um 270.000 ist die Zahl der Gästeübernachtungen in Oberfranken im ersten Halbjahr 2018 gegenüber 2013 gestiegen. Das entspricht einem Zuwachs von rund 13 Prozent. 2,36 Millionen Übernachtungen verzeichneten die oberfränkischen Beherbergungsbetriebe im ersten Halbjahr 2018, vor fünf Jahren waren es im gleichen Zeitraum erst 2,09 Millionen, so die IHK für Oberfranken Bayreuth. Mit 315.276 Übernachtungen bleibt die Stadt Bamberg in Oberfranken unangefochten auf Rang 1, gefolgt von Bad Staffelstein mit 228.370 und Bayreuth mit 176.732 Übernachtungen.

Große Auslandsnachfrage

Zu den 30 größten Fremdenverkehrsgemeinden in Oberfranken zählen im Landkreis neben Bamberg auch Heiligenstadt auf Rang 14, Hirschaid (16) und Schlüsselfeld (21). Schlüsselfeld kommt gegenüber 2013 bei den Gästeübernachtungen auf ein Plus von 44 Prozent, Heiligenstadt auf 28,5 und Hirschaid auf 13 Prozent. Rund 8.600 Menschen leben in Stadt und Landkreis inzwischen direkt oder indirekt vom Tourismus, wie aktuelle Gutachten zeigen.

Jede zehnte Übernachtung in Oberfranken entfällt auf einen ausländischen Gast. Nicht überraschend, dass dieser Anteil in der Weltkulturerbestadt Bamberg mit 16,5 Prozent spürbar über dem Durchschnitt liegt. Eine noch größere Rolle spielen ausländische Gäste in Schlüsselfeld, wo ihr Anteil sogar bei 34 Prozent liegt. Hier haben sich Gastronomie und Hotellerie schon vor Jahren etwa auf Gäste aus den Niederlanden eingestellt, bietet sich Schlüsselfeld doch als Zwischenstopp auf dem Weg in die Urlaubsregionen Österreich und Norditalien an.

Mehr als nur Weltkulturerbe

"Dass Bamberg als Weltkulturerbe Anziehungskraft hat, überrascht nicht", so IHK-Präsidentin Sonja Weigand. "Uns als IHK ist aber wichtig, dass sich auch das Umland touristisch positiv und nachhaltig entwickelt", betont Weigand. Die Kombination in Stadt und Landkreis Bamberg aus Kultur, Natur und Genuss könne sich sehen lassen und komme sichtlich gut an. Dabei profitieren die Landkreiskommunen nicht nur von der Attraktivität der Stadt Bamberg, sondern haben sich längst mit eigenen Angeboten emanzipiert.

Vielfältige Angebote im Landkreis

So entstand 2016 der Baumwipfelpfad Steigerwald als Leuchtturmprojekt mit mittlerweile 500.000 Besuchern und bereits 2015 in Heiligenstadt der Wasserlehrpfad. Das Wellness-Angebot der Hotels im Landkreis wird stetig erweitert, so wie zuletzt in Heiligenstadt. Künftig sollen auch die einzigartige Bier- und Genusskultur touristisch stärker vermarktet und die Angebote für Wandern und Radfahren qualitativ ausgebaut werden.
Weigand begrüßt auch die Errichtung des Welterbe-Besucherzentrums als zentrale Anlaufstelle für interessierte Besucher, das kommendes Jahr eröffnet wird. "Beispiele aus anderen Städten zeigen, dass das Interesse an solchen Einrichtungen sehr hoch ist."

Bamberg und Weißenstadt als Gewinner

Weißenstadt im Landkreis Wunsiedel verzeichnet dank der deutlich gestiegenen Bettenkapazität den größten Zuwachs bei den Übernachtungen. Um satte 79,6 Prozent auf 72.339 nahm die Zahl der Übernachtungen gegenüber 2013 zu. Absolut gesehen verzeichnete die Stadt Bamberg das größte Plus. Gegenüber 2013 stieg die Zahl der Übernachtungen um 93.001, was einem Plus von um 41,8 Prozent entspricht.

Konzentrationsprozess

77,8 Prozent der Gästeübernachtungen in Oberfranken konzentrieren sich auf die 30 Kommunen mit den höchsten Übernachtungszahlen. Vor fünf Jahren konnten diese 76,5 Prozent der Übernachtungen für sich verbuchen. Noch deutlicher ist die Entwicklung bei den zehn wichtigsten oberfränkischen Tourismusstandorten: 56,4 Prozent aller Übernachtungen in Oberfranken konzentrieren sich im ersten Halbjahr 2018 auf diese zehn Orte. Vor fünf Jahren waren es erst 53,5 Prozent.

 

 

 

 

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