Seit 55 Jahren: Großkrippe am Schönleinsplatz

Der Duft von Weihrauch liegt in der Luft. Sorgfältig gehüllt in schützende Tücher warten Maria, Josef, das Jesuskind und all die anderen Figuren im Keller

des städtischen Gartenamtes auf ihren alljährlichen Auftritt in Bambergs bekanntester und traditionsreichster Großkrippe am Schönleinsplatz.
Bekannt unter anderem, weil die Großkrippe mit Figuren des berühmten Bildhauers Leitherer 1980 in Aachen beim Wettbewerb Europäischer Großkrippen unter hunderten Mitbewerbern einen überraschenden 2. Platz belegt hat. Und traditionsreich, weil sie seit nunmehr 55 Jahren das weihnachtliche Bild unserer Stadt schmückt. In ihrer jetzigen Form wurde die Krippe erstmals 1963 aufgestellt. Seitdem ist sie fester und beliebter Bestandteil des Bamberger Krippenweges.

 
„Darauf sind wir sehr stolz. Wir freuen uns, diese Tradition pflegen und erhalten zu dürfen!“, sagt Michael Gerencser, Stv. Leiter des Garten- und Friedhofsamtes der Stadt Bamberg. Und so bauen die Mitarbeiter des Gartenamtes ab kommendem Montag, 26. November, wieder mit viel Liebe und Hingabe die Weihnachtskrippe am Schönleinsplatz auf, damit sie pünktlich zum 1. Advent  in weihnachtlichem Glanz erstrahlt. Insgesamt werden zwischen 30. November und 11. Januar vier verschiedene biblische Szenen dargestellt: die Verkündigung, die Herbergssuche, die Geburt Jesu und die Anbetung der Könige.
 
3 Fotos (© Gartenamt)
Bild 1: die Krippe im Januar 2017 in winterlichem Gewand.
Bild 2: die verhüllten Krippenfiguren im Keller des Gartenamtes
Bild 3: Zeitungsartikel aus dem Volksblatt vom 6.12.1963
 

 

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