Weiße Weihnacht auf dem Wunschzettel

Es ist die Weihnachtsfrage schlechthin. Gibt es Schnee am Heiligen Abend? Meteorologen machen Sonderschichten, das Wunschbild von tiefverschneiten Landschaften,

durch die sich Santa Claus mit seinem Rentierschlitten oder auch das Christkind höchstpersönlich ihren Weg zum ultimativen Geschenkeabend ihren Weg bahnen müssen, ist tiefverwurzelt. Und mit vielen Mythen belegt. Allen voran der Erinnerung, dass früher, zur eigenen Kindheit, eigentlich immer Schnee vom Weihnachtshimmel rieselte. 

Was nicht stimmt: Laut Statistik ist alle 7,5 bis 8,5 Jahre in tieferen Lagen und alle 5 bis 7 Jahre in mittleren Lagen eine geschlossene Schneedecke zu erwarten, hat es Schorschla recherchiert. Doch jetzt der Hoffnungsschimmer: Die letzten verschneiten Weihnachtsfeiertage gab es 2010 – also vor 8 Jahren. Gemäß Statistik wäre es also 2018 mal wieder an der Zeit für Schneefall. Es Schorschla ist jedenfalls bester Hoffnung und hat ein paar Flocken – genug für die Optik aber nicht zu viele, um das Schneeschippen zu vermeiden – auf seinen Wunschzettel geschrieben.

Nimmt man die Datengrundlage der Jahre 1951-2016, so gab es in den Niederungen über dem Westen und Südwesten, sowie über dem norddeutschen Flachland nur in 10 Prozent der Fälle eine geschlossene Schneedecke am 24. Dezember zu vermelden. Falls Sie im Bekanntenkreis mit Fachwissen glänzen möchten, hat es Schorschla auch einen Fachbegriff entdeckt. Der Grund für grüne Wiesen zum Fest der Feste hierfür ist die „Wettersingularität des sogenannten Weihnachtstauwetter“.

Nicht selten hält nämlich der Winter mit Schneefall teils bis in tiefere Lagen im zweiten Dezemberdrittel Einzug, bevor zur letzten Dezemberdekade häufig eine Westwetterlage die durchgreifende Milderung bringt. Die perfekte Wetterlage für „White Christmas“ besteht aus einer Kahlfrost im zweiten Dezemberdrittel, welcher den Boden gefrieren lässt. Kommen dann die energiegeladenen Tiefdrucksysteme vom Atlantik und wollen das Weihnachtstauwetter einläuten, so kommt es zum Showdown. Heftige Schneefälle mit der Chance auf einen Rückfall der Temperaturen können dann für Schnee sorgen.

Wie auch immer: Es Schorschla ist schon voll in Weihnachtslaune. Eine Woche vor dem Fest ist der Christbaum gekauft und steht auf dem Balkon, die Kartons mit den Kugeln und Sternen liegen griffbereit, die meisten Geschenke für die Liebsten liegen eingepackt und bestens versteckt im Kleiderschrank. Die Festtage sind mit Familie und Freunden komplett verplant, der Urlaub bis zum Jahreswechsel ist inzwischen schon Tradition und ermöglicht es, das ereignisreiche Jahr gemütlich ausklingen zu lassen. Ihnen, werte Leserinnen und Leser wünscht es Schorschla an dieser Stelle besinnliche Vorweihnachtstage, eine wunderbare Bescherung am Heiligen Abend, schöne Stunden an den Feiertagen und – natürlich – ein paar Flocken zum Fest. Vom Himmel hoch ….

 

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