Schmuckstück Luitpoldschule

Das Gebäude der Luitpoldschule an der Memmelsdorfer Straße war nach dem Städtischen Krankenhaus (heute Stadtarchiv)

das zweite städtische Großbauprojekt des bekannten in Bamberg tätigen Architekten Hans Erlwein (1872-1914). Binnen eines Jahres wurde das Projekt realisiert und am 31. August 1901 geweiht. Zum Tag des offenen Denkmals am 11. September wird das Schulgebäude von 10-16 Uhr von der Schulleitung und der Unteren Denkmalschutzbehörde der Stadt Bamberg präsentiert. Anstatt ein Schulgebäude in der üblichen kasernenartigen Bauform zu errichten, hatte sich Erlwein bei seinem für die damalige Zeit revolutionären Gesamtkonzept für einen lichtdurchfluteten Bau entschieden. Der Leitgedanke gründete sich auf der Idee, „Leben und Ästhetik, Licht und Luft“ in dem Schulgebäude zu vereinen. Der Schulbau mit Spätrenaissancegiebeln hatte seinerzeit Vorbildfunktion. Die Klassenzimmer wurden so angeordnet, dass optimale Lichtverhältnisse in den Klassenzimmern herrschten. So gut wie jeder sichtbare Fassadenbereich ist mit symbolischen Verzierungen geschmückt. In Bamberg gibt es wohl kein weiteres Schulgebäude, das so aufwändig verziert wurde wie die Luitpoldgrundschule. Anhand von Erläuterungen, Schautafeln und Multimediavorführungen sowie von zwei Führungen durch Hanns Steinhorst (11 und 14 Uhr) kann man sich ein Bild vom typischen Baucharakter dieses einzigartigen Schulbaus machen, der trotz vieler kleinerer und größerer Eingriffe sowie Restaurierungen vergangener Jahre erhalten wurde. Bundesweit koordiniert wird der Tag des offenen Denkmals durch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz. Das Programm aller dort für Bamberg gemeldeten Objekte unter: www.tag-des-offenen-denkmals.de/laender/by/kreisfrei/7233/

Bamberg aus einer ganz neuen Perspektive erleben!

Auf unserer mobilen Webseite haben wir ein kleines Schmankerl für Sie.
Besuchen Sie uns über Ihr Handy und erleben Sie Bamberg auf eine völlig neue Art.