Startschuss im Ulanenpark

Im Ulanenpark auf dem ehemaligen Glaskontorgelände, in der Wunderburg geht es los. Im letzten Bau-

 

und Werksenat wurde der Neubau eines kombinierten Wohn- und Geschäftshauses mit einem Rewe-Einkaufsmarkt sowie ein Gesundheitszentrum mit Praxen, Sanitätshaus, Apotheke, Café samt Wohn-Pflegeappartements beschlossen. Um die Öffentlichkeit zu informieren lud der Oberbürgermeister Andreas Starke am 16.11. in Zusammenarbeit mit dem Bürgerverein Wunderburg in den Pfarrheimsaal Wunderburg zu einer Bürgerinfoveranstaltung ein. Das Interesse war enorm: Der Pfarrsaal war bis auf den letzten (Steh-)Platz besetzt, die Verantwortlichen der Stadt, die Projektentwickler und die STADTBAU GMBH, stellten sich den Fragen aus der Bürgerschaft.

Oberbürgermeister Andreas Starke freute sich, dass zum Wohle der Entwicklung in der Wunderburg alle Akteure an einem Strang ziehen“. Das ehemalige Glaskontorgelände sei  eine der größten Innenstadtbrachen. Dies sei nun eine große Chance für die Wunderburg, um die Infrastruktur zu verbessern und zusätzlichen Wohnraum zu schaffen. „Nach der zeitraubenden Vorbereitung mit schwierigen Verhandlungen auf unterschiedlichen Ebenen geht es jetzt rasant voran. Das Bauschild zum Gesundheitszentrum steht, am 9. Dezember freuen wir uns auf den Spatenstich zum Einkaufszentrum“, so Starke. Bis zur Eröffnung bleibe der jetzige Nahkauf bestehen, versicherte Starke, der persönlich mit dem Betreiber gesprochen hatte.

Der neue Einkaufsmarkt mit den darüber liegenden Wohnungen wird von der Sontowski & Partner Group errichtet. Geschäftsführer Johannes Pohl stellte das Vorhaben anhand von Plänen vor. Im Erdgeschoss wird mit ca. 1.200 qm Verkaufsfläche ein REWE-Lebensmittelmarkt untergebracht sein. Weitere 300 qm stehen für Gewerbe-und Dienstleistung zur Verfügung. Im ersten bis dritten Geschoss entstehen insgesamt 54 Mietwohnungen von 30 bis 130 qm Wohnfläche.  Auch städtebaulich wird das Gebäude stadtbildprägend. Die Fassaden sind in den Obergeschossen mit sogenannten vertikalen Gärten begrünt. Dies sorgt nicht nur für ein gesundes Wohn- und Stadtklima, sondern auch für attraktive Fassaden. Nach dem Spatenstich sind als nächste Meilensteine  die Grundsteinlegung im März / April 2017 sowie das Richtfest im November 2017 vorgesehen. Die Gesamtfertigstellung ist für August 2018 geplant.

Das zweite Projekt, das schon bald begonnen wird ist das Gesundheitszentrum. Die STADTBAU GMBH wird es erstellen und Geschäftsführer Veit Bergmann erläuterte die Einzelheiten dazu. Es entstehe ein seniorengerechtes Wohnprojekt, das den Herausforderungen des demographischen Wandels in hervorragender Art und Weise Rechnung trägt, ist sich Bergmann sicher: „Deutschland ist gekennzeichnet von einem demographischen Umbruch. Es gibt bekanntlich einen wachsenden Anteil älterer Menschen an der Gesamtbevölkerung. Der längere Verbleib bei guter Lebensqualität zu Hause oder im vertrauten Wohnumfeld ist ein menschliches und wichtiges Bedürfnis unserer Senioren.“ Dies bestätigte auch Jutta Weigand, Geschäftsführerin Seniorenzentrum der Sozialstiftung Bamberg Altenhilfe gGmbH: Man wolle maßgeschneiderte Lösungen für das Wohnen und Leben im Alter schaffen. Es entstehen zwei ambulant betreute Hausgemeinschaften mit jeweils 12 Mietern, zudem gebe es Raum für Pflege und Betreuung von rund 25 Tagespflegegästen. Die Sozialstiftung wird künftig das Gesundheitszentrum betreiben.

Man wolle den älter werdenden Menschen in der Stadt Bamberg eine innovative Form des Wohnens anbieten und sie auch konstruktiv beraten. Mit einem bürgernahen Quartiers-/Servicebüro sollen die sozialen Belange aus dem Stadtteil aufgegriffen werden. Hinzu kommen in dem Gebäudekomplex eine Physiotherapeutische Praxis und Sporttherapeutische Trainingswelt, Arztpraxen und eine Apotheke.

Der Bürgervereinsvorsitzende Dieter Gramß, dankte der Stadtspitze und brachte es am Schluss auf den Punkt: „Die Wunderburger brennen auf ihr neues Baugebiet. Was lange währt, wird endlich gut.“ Der Oberbürgermeister kündigte an, in enger Abstimmung mit dem Bürgerverein den Dialog fortzusetzen. Zur geplanten Wohnbebauung auf dem Ulanenpark sollen weitere öffentliche Informationsveranstaltungen in der Zukunft angeboten werden, damit die Bürgerschaft weiterhin und frühzeitig einbezogen wird.

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