„Ein Signal für ganz Oberfranken“

Digitales Gründerzentren setzt auf Kooperation im Regierungsbezirk. Oberbürgermeister und Landräte,

 

Wirtschaftsförderer, Vertreter von IHK und HWK, Hochschulprofessoren und dazu einige Journalisten – es war ein illustrer Teilnehmerkreis aus ganz Oberfranken, der vor wenigen Tagen im IGZ Bamberg zusammenfand, um sich über ein zentrales Zukunftsthema auszutauschen: die Digitalisierung als treibende Kraft der wirtschaftlichen Entwicklung im Regierungsbezirk.

Ende Juni 2016 hatten Bamberg und Hof jeweils den Zuschlag zur Errichtung eines Digitalen Gründerzentrums (DGZ) und zum Aufbau von Netzwerkaktivitäten erhalten. Nachdem auf der Arbeitsebene bereits zahlreiche intensive Gespräche stattgefunden haben, ging vom ersten Spitzentreffen der beteiligten Akteure in Bamberg vor allem ein zentrales Signal aus: Oberfranken will bei der Digitalisierung gemeinsam vorangehen, oder wie Bambergs Oberbürgermeister Andreas Starke formulierte, „nicht in Konkurrenz, sondern in Kooperation“.

Konkret heißt das zum Beispiel, dass beide DGZ-Standorte jeweils mit einem sogenannten „Konsortialpartner“ zusammenarbeiten. So bildet Bamberg ein Team mit Coburg und Hof eines mit Bayreuth. Die vier größten Städte Oberfrankens, in der Vergangenheit durchaus als konkurrierende Oberzentren auftretend, setzen damit „ein Signal des Aufbruchs für ganz Oberfranken“, wie Hofs Oberbürgermeister Dr. Harald Fichtner hervorhob. Denn auch Forchheim, Kronach, Kulmbach, Lichtenfels und Wunsiedel sollen nicht außen vor bleiben.

Beim Treffen im IGZ Bamberg stellten Prof. Daniel Baier von der Uni Bayreuth für das Team Hof/Bayreuth sowie IGZ-Geschäftsführer Konrad Bastian und Stephan Horn von der Wirtschaftsförderung der Stadt Coburg für das Team Bamberg/Coburg jeweils ihre bereits bestehenden Strukturen und die Ausgangsposition für die zukünftigen Digitalen Gründerzentren vor. Aufgabe der Beteiligten wird es nun sein, „die Dinge zusammenzuführen“ und die dazu notwendigen Netzwerkaktivitäten zu intensivieren.

Auch in der anschließenden Frage- und Diskussionsrunde gab es eine breite Übereinkunft, dass es jetzt darum gehe, „nicht zu viel parallel an allen Standorten zu machen“, wie es ein Teilnehmer formulierte, sondern möglichst gemeinsame Plattformen zu finden und mit konkreten Inhalten zu füllen.

„Was wir jetzt brauchen, ist kein Klein-Klein, sondern wir brauchen die gemeinsame große Überschrift“, lautete dann auch das Fazit, das am Ende der Bamberger Landrat Johann Kalb zog. Auf dem Weg dahin wollen sich die Akteure des Spitzentreffens im kommenden Jahr erneut austauschen, dann in Hof.

 


Foto: Im IGZ Bamberg trafen die Spitzenvertreter aus ganz Oberfranken zur Diskussion über die Gestaltung der Digitalisierung im Regierungsbezirk zusammen. (Quelle: Pressestelle Stadt Bamberg)

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