Die Erde darf uns nicht Wurst sein

Gibt es Leben in den unendlichen Weiten?

Die Erde darf uns nicht Wurst sein

Es passiert aktuell so viel Unfassbares auf unserer wunderbaren Erde, dass man sich nicht erst nach dem Tod von Nichelle Nichols alias „Star Trek“-Lieutenant Uhura am liebsten in eine ferne Galaxie wegbeamen möchte. Der streitbare Tesla- und SpaceX-Chef Elon Musk schlägt genau in diese Kerbe, wenn er sein aktuelles Weltraumprogramm mit markanten Worten bewirbt. „Schnell auf den Mars, bevor die Menschheit sich zu Tode bombt“, lautet seine Empfehlung. Eine „Flucht“ der Menschheit auf Mond oder Mars sei nicht mehr aufzuschieben. Auf der Erde drohe ein dritter Weltkrieg – aktuell gefährde der Taiwan-China-Konflikt die Menschheit. „Mars macht mobil“ könnte man einen Werbespruch aus längst vergangenen Tagen zitieren, nachdem man sich den dreistündigen Podcast auszugsweise einmal anhört. Der Youtube-Mitschnitt wurde inzwischen bereits von über sieben Millionen Menschen angeklickt. Musk geht davon aus, dass man den Mars erdähnlich gestalten könne, man müsse ihn nur aufwärmen. Wie das geschehen soll, erklärt der Multimilliardär aber nicht. Auch auf die Frage, ob es nicht sinnvoller wäre, die Erde zu retten, statt zum Mars zu fliehen, gibt er keine Antwort. Was es Schorschla schon etwas enttäuscht. 

Auch der deutsche Astronaut Matthias Maurer musste sich nach seiner Rückkehr von der ISS den Fragen der Medien stellen. Ganz oben natürlich der Klassiker. „Herr Maurer, gibt es Leben in den unendlichen Weiten des Weltalls?“ „Höchstwahrscheinlich“, so Maurer. Außerirdische würden dem Astronauten zufolge aber sicherlich anders aussehen als in vielen Science-Fiction-Filmen. „Wenn man sich überlegt, wie viele Milliarden Galaxien es gibt und wie viele Milliarden Sonnensysteme in jeder Galaxie sind, ist die Wahrscheinlichkeit, dass es ein ähnliches Sonnensystem wie unseres mit einer zweiten Erde gibt, deutlich größer, als einen Sechser im Lotto zu gewinnen“, philosophiert der 52-Jährige in der „Neuen Osnabrücker Zeitung“.

Wie entwickelt dieses sei und ob es genauso wie das menschliche Leben auf organischer Chemie aufbaue, wisse er nicht. „Oder ob es vielleicht sogar noch eine andere Art von Chemie gibt, die nicht auf Kohlenstoff aufgebaut ist“, fügte Maurer hinzu. Nur eines sei sicher: dass es keine „grünen Männchen“ sein dürften, wie es in Science-Fiction-Filmen schon häufiger zu sehen gewesen ist.

Für völlig neue Einblicke und Erkenntnisse über unser Universum soll das James-Webb-Weltraumteleskop, kurz JWST, sorgen.  Das gemeinsame Projekt der Weltraumagenturen NASA (USA), ESA (Europa) und CSA (Kanada) startete am 25. Dezember 2021 und erreichte zum 24. Januar 2022 eine Umlaufbahn um den etwa 1,5 Millionen Kilometer von der Erde entfernten Lagrange-Punkt L2. Vergangene Woche löste der französische Physiker und Wissenschaftsphilosoph Etienne Klein mit einem besonders scharfen Bild dieses Teleskops Erstaunen auf Twitter aus. Es handle sich um eine Aufnahme von dem der Sonne am nächsten gelegenen Stern Proxima Centauri. Es folgten euphorische Kommentare auf Twitter, ein neues Kapitel der Weltraumforschung sei damit geöffnet. Doch die Ernüchterung erfolgte binnen Stunden. Das Ganze sei nur ein Scherz gewesen, Klein habe beim Abendessen eine Scheibe Chorizo, eine sehr beliebte, scharfe spanische Wurst, abgelichtet. Er habe mit seinem Post zur Vorsicht vor Bildern anregen wollen, die „allein genommen aussagekräftig erscheinen“, so Klein im Tweet. Er entschuldigte sich bei allen, die der „wenig originelle“ Scherz eines Wissenschaftlers vor den Kopf gestoßen haben könnte. 

Es Schorschla liebt ja solche Aktionen und fühlte sich sofort inspiriert. Eine Hausmacherplatte auf dem Bierkeller weckte am Wochenende die Schorschla-Kreativität, nur eine Kamera war nicht zur Hand. Was bei dem aktuell herrlichen Sommerwetter aber natürlich umgehend nachgeholt wird. Denn eines ist sicher: Wurst darf uns die Zukunft unseres Planeten nie sein und werden! 

PS: Die Meinung vom Schorschla muss nicht immer mit der der Redaktion übereinstimmen.

 

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