Ehrlich währt am längsten …

Bleiben Sie optimistisch

Schlanker wollen wir werden. Natürlich reicher. Und sportlicher. Vielleicht auch beweglicher und entspannter. Ja, die Wünsche und Vorsätze für 2020 sind vielfältig. Aber gibt es eigentlich auch Schorschla-Leserinnen und Leser, die im neuen Jahr ehrlicher werden möchten? Da haben Sie noch nie drüber nachgedacht? Es Schorschla ehrlich gesagt auch nicht. Bis es am Donnerstag einen Artikel über Bill Gates und Warren Buffet gelesen hat – bekanntermaßen zwei der reichsten Männer auf unserem Globus. Laut Forbes besitzen sie zusammen mehr als 153,9 Milliarden Euro.

Dazu muss man wissen: Anders als so viele Superreiche und Oligarchen hat dieses Multi-Money-Duo seit vielen Jahren nicht nur sich selbst und seine Geldspeicher im Blick, sondern auch die aktuellen politischen und sozialen Entwicklungen. Und da klingt es schon erstaunlich, wenn Microsoft-Gründer Bill Gates prophezeit: „Ich sage eine Rückkehr der Wahrheit voraus“. 

Eine hochinteressante Vision. Denn zu Beginn der 20er Jahre anno 2020 fürchten sich viele Menschen unter Präsident Trump vor der Zukunft. Gates ist dagegen überzeugt, dass sich das Gute am Ende durchsetzen wird. Denn die Welt, so sagt er, wird eigentlich immer besser. Der nächste Hammer. Obwohl Land auf, Land ab, akkordmäßig gejammert, die Menschheit scheinbar immer roher und gewalttätiger und der Umgangston immer aggressiver wird, spricht der gute Mann davon, dass es in der oftmals gerühmten Vergangenheit einst viel schlimmer war. Und er hat recht!

In einem Gastbeitrag beim Magazin „Time“ geht Bill Gates auf mehrere Entwicklungen ein – von der Sterblichkeitsrate von Kindern bis hin zu den vielen Ländern, die die Rechte von Homosexuellen schützen – und betont, dass wir uns in eine positive Richtung bewegen. Wir bekommen nur nicht viel davon mit, weil wir vor allem schlechte Nachrichten wahrnehmen.

„Diese Ereignisse – so schlimm sie auch waren – sind im Kontext eines größeren, positiven Trends geschehen“, schreibt Gates. „Insgesamt wird die Welt besser.“ 

Er nennt Beispiele: 

* Ein drastischer Rückgang der Sterblichkeitsrate von Kindern unter fünf Jahren. Seit 1990 hat sich die Zahl halbiert und hat 122 Millionen Kindern das Leben gerettet.

* Ein dramatischer Wandel bei der Bevölkerungszahl, die in extremer Armut lebt. Waren es im Jahr 1990 noch ein Drittel der Weltbevölkerung, ist es heute nur noch ein Zehntel. 

* Ein enormer Anstieg der Anzahl der Kinder, die weltweit eine Schule besuchen: Mittlerweile können das 90 Prozent aller Kinder. 

* Weltweit werden Frauen zunehmend in öffentlichen Ämtern besetzt.

Seine These: Bestimmte Lösungen, die nicht auf Fakten basierten, wären nicht so erfolgreich wie die Lösungen, die auf Fakten beruhen. Demokratie sei ein System, das sich selbst korrigiere. 

Eine Idee, die Mut machen sollte für das gerade anbrechende neue Jahrzehnt. Und uns alle motivieren sollte, sich nicht von den 24/7-Katastrophenmeldungen mental anstecken zu lassen. Es Schorschla hat vor diesem Hintergrund eine uralte Zeitungsregel etwas abgewandelt und versucht diese ab sofort in seine tägliche Arbeit einfließen zu lassen: Only good news are good news! In diesem Sinne: Viel Spaß beim WOBLA-Lesen und bleiben Sie alle optimistisch, positiv gestimmt und stets gut gelaunt! 

 

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