Schnelles Internet

Interview mit Hans Bengel

„Schnelles Internet ist ein Megathema“

Im WOBLA-Gespräch: Hans Bengel, Geschäftsführer der Stadtnetz Bamberg zum Glasfaserausbau in Bamberg und dem Landkreis

In Bamberg gibt’s gerade einen Riesenhype um den Glasfaserausbau. Warum?

Schnelles Internet ist ein Megathema – nicht erst seitdem die Menschen im Homeoffice auf zuverlässige Datenverbindungen angewiesen sind. Denn die Kupferkabel, über die viele seit Jahrzehnten telefonieren, sind nicht für hohe Bandbreiten gemacht. Glasfasern sind hingegen zukunftssicher, kaum störungsanfällig und gewährleisten Übertragung mit Lichtgeschwindigkeit. Wer die im Keller oder noch besser in der Wohnung hat, der hat für die nächsten Jahrzehnte ausgesorgt. 

Wie groß ist denn das Glasfasernetz in Bamberg?

Insgesamt haben wir schon über 8.100 Häuser mit ca. 33.000 Wohneinheiten an unser baMbit-Glasfasernetz angeschlossen. Das heißt, dass in den meisten Häusern in Bamberg schon Glasfasern im Keller liegen. Wer sich nicht sicher ist, ob sein Haus schon angeschlossen ist, kann auf unserer Homepage unter www.bambit.de nach der Adresse suchen. Wo das Netz noch nicht vollständig ausgebaut ist, da bauen wir es gerade, wie derzeit in der Kapuzinerstraße oder in der Gartenstadt. 

Was kostet der Glasfaser-Hausanschluss für die Hauseigentümer?

Im Zuge der Baumaßnahmen verlegen wir die Glasfasern kostenlos bis ins Haus, wenn uns eine Nutzungserklärung des Hausbesitzers vorliegt. 

Und was kostet es, wenn sich Eigentümer später entscheiden – wenn die Bautrupps bereits fertig sind? 

Dann müssen wir neu planen, den Tiefbauer neu bestellen, den Gehweg nochmal aufgraben. In diesem Fall geben wir die erheblichen Mehrkosten an die Eigentümerin oder Eigentümer weiter. Auch deshalb entschließen sich jetzt ja auch nahezu alle für einen Glasfaser-Hausanschluss der Stadtwerke. Entscheidend aber: Ein schneller Internetanschluss macht das Objekt interessanter für Mieterinnen und Mieter. Unterm Strich steigt also mit dem Glasfaseranschluss der Wert des Hauses. 

Wie viele Haushalte sind denn schon mit ihrem Telefon- und Internetanschluss zu baMbit gewechselt? 

Wir haben schon weit über 13.000 Kundinnen und Kunden in Bamberg. Und das ist auch kein Wunder, denn mit der Geschwindigkeit des Glasfasernetzes kann der alte Telefondraht einfach nicht mithalten. Über unser Netz sind mühelos Datenübertragungen von einem Gigabit pro Sekunde und zukünftig auch mehr möglich.

Was, wenn ich mit meinem Internetanschluss bei einem anderen Anbieter bleiben möchte, braucht mein Haus dann einen neuen Hausanschluss von diesem Anbieter?

Mit Ihrem Hausanschluss sind Sie an ein zukunftssicheres Datennetz angeschlossen. Hierüber können Sie die Dienste von baMbit nutzen und grundsätzlich auch von anderen Telefon- und Internetanbietern. Hierzu ist es lediglich notwendig, dass dieser Anbieter eine Netzkopplung mit der Stadtnetz errichtet und einen Vertrag abschließt. Ein zweiter, paralleler Hausanschluss bedeutet hingegen in den meisten Fällen viel Dreck, Lärm und eine Menge Arbeit, die man sich sparen sollte. 

Gibt’s baMbit eigentlich nur in der Stadt Bamberg?

Nein, uns gibt’s auch im Landkreis Bamberg. Aktuell wichtigster Markt im Landkreis sind die Gemeinden Altendorf, Buttenheim und Pettstadt, wo wir das kommunale Glasfasernetz betreiben und unter der Marke BürgerNet vermarkten. Hier kooperieren wir sehr eng und vertrauensvoll mit den Gemeinden und selbst im kleinsten Weiler surfen die Bewohnerinnen und Bewohner mit einem Gigabit pro Sekunde. Solche Projekte haben Zukunft, weil sie nicht nur den Wohnstandort stärken, sondern auch die Finanzkraft der Gemeinden. Denn die BürgerNet-Netze gehören ja der jeweiligen Gemeinde und spülen Monat für Monat Geld in die Gemeindekassen.  

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