Ein Griff ins Klo

Es Schorschla wünscht "gute Geschäfte"!

Ein Griff ins Klo

Beginnen wir doch mal mit etwas Positivem. Nachdem das Münchner Oktoberfest wegen der Pandemie zweimal in Folge abgesagt wurde, soll das größte Volksfest der Welt 2022 wieder durchstarten. Damit aber nicht genug: „Unser“ Ministerpräsident Markus Söder hält die Coronalage für stabil und rät zur Entspannung. „Ich komme ohne Maske“, erklärt der CSU-Chef der „Bild“-Zeitung. Jeder solle „eigenverantwortlich entscheiden, ob und wie er die Wiesn besucht“. Mit Blick auf den Gesundheitsminister schimpft Söder: „Mich wundern die überdrehten Botschaften von Herrn Lauterbach.“ Der Gesundheitsminister hatte jüngst vor steigenden Infektionszahlen im Herbst gewarnt und gemeinsam mit Justizminister Marco Buschmann (FDP) ein neues ab Oktober geltendes Infektionsschutzgesetz vorgestellt.

Beim erwarteten Besucherandrang auf der „Wiesn“ wird es wohl heiß hergehen. Was bei der aktuellen Gasverknappung und explodierenden Energiepreisen eher für ein breites Lächeln beim internationalen Party-Publikum sorgen sollte, denn frieren werden in den riesigen Bierzelten wohl nur die Allerwenigsten. Ein anderes Problem betrifft dagegen uns alle – egal ob wir aufs Oktoberfest gehen oder zu Hause bleiben. Die deutsche Papierindustrie warnt wieder einmal ernsthaft vor der Versorgung mit Klopapier. Diese sei „akut gefährdet“, gehe uns das Gas aus, könne es knapp werden“, orakelt der Papierverbandssprecher. 

„Wir befinden uns echt in einer Scheiß-Situation“, könnte man nach der Lektüre der entsprechenden Pressemitteilung kurz zusammenfassen. Und sich die Frage stellen: Sind wir jetzt echt am Arsch? Nein, so drastisch ist es dann doch noch nicht. „Im Hygienepapier-Produktionsprozess sind wir besonders auf Gas angewiesen. Bei einem Wegfall können wir die Versorgungssicherheit nicht mehr gewährleisten“, sagt Martin Krengel, Vizepräsident des Verbandes „Die Papierindustrie“ anlässlich des „Internationalen Tages des Toilettenpapiers“ am vergangenen Freitag.

Nach Berechnungen des Verbandes werden in Deutschland jährlich 750.000 Tonnen Klopapier hergestellt. Etwa 125.000 Tonnen werden exportiert, die gleiche Menge aber auch importiert. Die Hälfte der Rollen ist heute aus Recyclingpapier. Klingt unappetitlich, bezieht sich aber Gottseidank nicht auf gebrauchtes Klopapier. 

Zu Beginn des Jahres gab es zuletzt leere Regale in den Hygieneabteilungen mancher Supermärkte. Das lag aber nicht an Hamsterkäufen. Den Grund für die leeren Regale sah der Discounter Aldi Süd vielmehr in der Omikronwelle und verzögerten Lieferketten. „In der Logistik kann es etwas länger dauern, um die Ware von A nach B zu schaffen“, hieß es damals seitens der Discounter. In den ersten Wochen der Coronawelle, auch aus Furcht vor länger anhaltenden Lockdowns, gehörte Klopapier – in Deutschland – zu den besonders begehrten Produkten. Größere Versorgungsengpässe gab es aber auch damals nicht. In diesem Sinne: Hoffen wir, dass dies auch im Winter 2022/23 so bleiben wird.

Und noch was: Es Schorschla wünscht allen Leserinnen und Lesern, Unternehmerinnen und Unternehmern an dieser Stelle „gute Geschäfte“! 

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