Wie ist Ihre aktuelle Stimmung?

Reisen trotz Corona? Ja oder Nein?

Türkei oder Kreuzfahrt? Da checkt es Schorschla aus!

Was es Schorschla aktuell verdammt interessiert ist folgende Frage: Wie ist denn bei Ihnen so die aktuelle Stimmung? Sie wissen schon: Nach einigen Monaten Corona-Beschränkungen, Masken-Alltag und diesen alltäglichen Lockerungsdiskussionen. Gehören Sie eher zur „Bitte-nicht-alles-überstürzen-Fraktion“ oder zur „Schluss-mit-der Panik-und-zurück-zur-Normalität“-Gruppe? Es Schorschla ist ganz ehrlich und gibt offen zu: Persönlich hängt bei ihm die Antwort von der Tagesform ab. Ja, der Schwachsinn, dass man im Bierkeller auf dem Weg zum Klo die Masken aufsetzen muss, danach aber wieder mit fremden Menschen am Tisch sitzt, ist schon doof. Entspannte Menschenansammlungen wie an den bekannten Freischankfenstern sind einem dann aber doch etwas zu viel und Regelungen, dass das Ganze bis 20 Uhr ok ist, aber 10 Minuten später von der Polizei verboten wird, entbehren auch der Logik. Und dann noch Bilder aus Mallorca, wo Sandkerwastimmung am Ballermann herrscht und das maskenfreie Partyvolk die Corona-Viren sehr freizügig im Alkohol ertränkt. Menschen, die ein paar Tage später dann wieder neben uns am Keller sitzen. Es ist eine schwierige Situation. Und viele von uns sehnen sich nach einer Flucht aus dem Alltag, nach einem wohlverdienten Urlaub. Es ist schließlich Mitte Juli, in wenigen Tagen beginnen die Sommerferien. Ost- und Nordsee-Strände erleben einen enormen Boom, das Mittelmeer hat inzwischen Wohlfühltemperatur erreicht und die Hoteliers in Italien, Spanien, Frankreich, Kroatien, Slowenien und Griechenland warten sehnsüchtig auf deutsche Urlauber. Doch werden diese auch kommen? Oder heißt es erst einmal: Wir bleiben lieber im eigenen Land!

Natürlich möchte sich auch die Türkei wieder als Feriendestination in Erinnerung bringen. Das Auswärtige Amt rät aktuell noch dringend vor Urlaub im Erdogan-Land ab, doch der Ton von offizieller Seite wird auch hier milder. Anfang der Woche sprach Thomas Bareiß, Tourismusbeauftragter der Bundesregierung, über wachsende Chancen für eine Aufhebung der coronabedingten Reisewarnung. „Wenn die Lage gut ist – und letzte Woche war die Lage gut -, können wir relativ schnell die Öffnungen vorbereiten“, so Bareiß. Das Robert-Koch Institut stuft die Türkei derzeit als Corona-Risikogebiet ein. Daher gilt für das drittbeliebteste Urlaubsland der Deutschen – aktuell bis zum 31. August – eine Reisewarnung. Menschen, die aus einem Risikogebiet in Deutschland einreisen, müssen mit einer 14-tägigen Quarantäne rechnen. Allerdings können Urlauber von der Regelung befreit werden, wenn sie bei der Einreise nach Deutschland einen negativen Corona-Test vorweisen können, der nicht älter als 48 Stunden ist. Die türkischen Tourismusbehörden selbst werben offensiv mit hohen Sicherheitsvorkehrungen. In Flughäfen und Hotels kommen Wärmebildkameras zum Einsatz. So will man feststellen, ob Einreisende Fieber haben. Im Zweifel kann sofort ein Coronatest gemacht werden, dessen Ergebnis zwei Stunden später vorliegen soll. Im Falle einer Infektion entscheidet das Gesundheitsamt über alles weitere. Sollte sich eine Infektion bestätigen, könnten sich die Infizierten für eine Isolation im Hotelzimmer entscheiden. Manche Hotels würden die Kosten für den Aufenthalt übernehmen – und selbst dann kein Geld verlangen, wenn die Quarantänezeit länger wäre als die Dauer des geplanten Urlaubs. Der Sorge, sich im Urlaub mit Sars-CoV-2 anzustecken, tritt die Türkei mit einer speziellen Versicherung entgegen – der Tourist Protection Health Insurance. Sie kann für 15, 19 oder 23 Euro online abgeschlossen werden, je nachdem, welche Summe sie abdecken soll. Versichert sind im Falle einer Covid-19-Diagnose alle Gesundheitsausgaben bis zu einer Höhe von 3000, 5000 oder 7000 Euro. Allerdings können nur Menschen bis 65 Jahre die Police abschließen. Aber klingt das nach Entspannung und Erholung? 

„Jetzt wäre eine gute Gelegenheit, das Problem Overtourism anzugehen“, erklären die Grünen auch im Bereich des Kreuzfahrttourismus. Umweltschonende Schiffe, faire Arbeitsbedingungen, die Krise könne man für einen längst überfälligen Kurswechsel nutzen. „Weniger und sauberer – das muss die Devise werden“, heißt es in einem der Deutschen Presse-Agentur vorliegenden Positionspapier, das Fachpolitiker der Grünenbundestagsfraktion veröffentlicht haben. In zwei, drei Wochen sollen die ersten Kreuzer wieder aus den europäischen Häfen auslaufen. In Deutschland wollen die Reedereien das Geschäft langsam wieder aufnehmen, zunächst mit Seereisen ohne Landgänge. Auch hier wird es Schorschla vorerst nicht einchecken. Dann doch lieber Urlaub vor der eigenen Haustüre: Das scheint aktuell der sicherste Hafen zu sein ??  

PS: Die Meinung vom Schorschla muss nicht immer mit der der Redaktion übereinstimmen.

 

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