goolkids startet Crowdfunding

Ziel: Finanzierung von Sportrollstühlen

40.000 Euro für Aufklärung und Chancengleichheit in Bayern

goolkids startet Crowdfunding: Finanziert werden sollen Sportrollstühle durch die Gemeinschaft

In unserer Gesellschaft sind noch lange nicht alle Menschen gleichberechtigt. Diesmal geht es nicht um Frau und Mann. Es geht um Menschen mit Behinderung, die oftmals nicht beachtet werden und noch seltener auf offene Ohren oder Verständnis stoßen. In Bamberg gibt es eine Bewegung, die hiergegen angeht. goolkids möchte in der Region Bamberg darauf aufmerksam machen und sportlich für den Gedanken der Inklusion sensibilisieren. 

 

Ganz nach dem Motto des zweiten Bürgermeisters Jonas Glüsenkamp: „Inklusion gelingt am besten Miteinander“, ist die Idee einfach, doch wirkungsvoll: Eine Kooperation mit Sportvereinen und -verbänden, Projekten und Firmen und Schulen. Finanziert werden sollen zwölf Sportrollstühle, durch die Gemeinschaft Gleichgesinnter; sprich mittels „Crowdfunding“. Das Wort „Crowdfunding“ setzt sich aus den englischen Begriffen Crowd (Menschenmenge) und Funding (Finanzierung) zusammen. Wer sich anschließen möchte, der kann dies seit Montag unter www.toyota-crowd.de/goolkids tun. 

„Wir sind glücklich“, meint Vorstandsmitglied Wolfgang Heyder, „dass wir die Möglichkeit haben, den Rollstuhlbasketball nutzen zu können, um gemeinsam mit Topathleten die inklusive Aufklärungsarbeit an verschiedenen bayerischen Schulen aktiv voranzutreiben“. Sogleich kündigt er noch für dieses Schuljahr acht Projekttage an, bei denen die Sportrollstühle zusätzlich zum Einsatz kommen werden. „Genauso wichtig ist es uns, den Gedanken der Inklusion im und durch Sport nachhaltig in die Breite zu tragen, weshalb wir uns zudem eigene Sportrollstühle wünschen, die wir Vereinen, Verbänden oder Schulen auf Anfrage überlassen können.“ 

Um mehr Beteiligung für das Crowdfunding zu generieren, bietet der Förderkreis attraktive Prämien zum Kauf an. So besteht die Möglichkeit, sich auf dem dazugehörigen Anhänger oder auf den Speichen der Sportrollstühle werblich zu verewigen oder seine Verbundenheit durch den Kauf eines eigens für dieses Projekt designten T-Shirts sichtbar zu machen. Insgesamt benötigen Heyder und seine Mitstreiter für dieses Vorhaben 40.000 Euro. So ein Projekt braucht nicht nur Zeit, sondern auch tatkräftige Unterstützung. Sollte das angestrebte Finanzierungsziel übertroffen werden, plant der Förderkreis goolkids außerdem die Einstellung eines festen Mitarbeiters. 

Er oder sie wird die Überlassung der Sportrollstühle zukünftig koordinieren. Heyder konkretisiert: „auf diese Weise wollen wir die Möglichkeit schaffen, Brücken in Form von sportlichen Begegnungen zu bauen und Perspektiven zu ändern. Wir zeigen den Menschen, wie leicht der Sport miteinander funktionieren kann.“

Foto: PR

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