Corona-Pasta: Basta!

Einfach mal die Luft anhalten

Corona-Pasta: Basta!

Es ist aktuell einfach nicht möglich, das Thema Corona komplett zu umschiffen. Es Schorschla hat’s versucht, aber diese Woche ist es wieder gescheitert. Dafür eine Entschuldigung vorab. Aber natürlich geht es hier nicht um R-Werte, Fallzahlen oder FFP2-Masken, sondern um die Nebenschauplätze der Pandemie. Von wo es auch Erfreuliches zu melden gibt. Zum Beispiel, dass wir Deutschen uns im abgelaufenen Jahr in den Supermärkten nicht nur auf Klopapier gestürzt haben, sondern noch viel mehr auf gute italienische Pasta. „Die Verbraucher in Deutschland haben der italienischen Pastaindustrie ein kräftiges Exportwachstum im Coronajahr 2020 beschert. Im Vergleich zum Vorjahr 2019 stiegen nach Angaben des italienischen Branchenverbandes die Ausfuhren von Nudeln aus dem Mittelmeerland in die Bundesrepublik um rund 20 Prozent“. Ein bisschen Urlaub in den eigenen vier Wänden, zwei Kerzchen angezündet, die Pasta mit einem feinen Sößchen al dente serviert, dazu einen süffigen Tropfen vom letzten Stiefel-Trip entkorkt und die alte „Carbonara“-Schallplatte von „Spliff“ aufgelegt – wer kennt denn überhaupt noch diese deutsche Band? – und plötzlich ist der Virus ganz weit weg. Grazie, bella italia! 

Homeholiday, Homeschooling, Homeoffice und Homer Simpson, der mit seiner Zeichentrickfamilie täglich auf ProSieben mit den Tücken des Alltags zu kämpfen hat. Seit Monaten gilt die Lebensweisheit: My home is my castle. Selbst in Bayern, wo wir uns aufgrund der strikten Vorgaben von Markus „the law“ Söder inzwischen schon eingesperrter vorkommen als in vielen anderen Bundesländern. Aber dafür heißt das ja auch „Lock down“!

Jetzt noch zu einem ganz anderen Corona-Thema. Bislang waren Experten davon ausgegangen, dass sich Coronaviren beim Menschen über Aerosole verbreiten. Deswegen galt vor allem das Singen oder Husten in unmittelbarer Nähe von anderen Personen als äußerst gefährlich. Nun will ein Team um den Strömungsmechaniker Pedro Magalhães de Oliveira von der Universität Cambridge herausgefunden haben, dass tatsächlich allein das Sprechen schon für eine Ansteckung ausreichen kann. Im Fachmagazin „Proceedings of the Royal Society A“ wurde diese Studie am 20. Januar 2021 vorgestellt. Die logische Schlussfolgerung von Pedro Magalhães de Oliveira: Abstand halten allein reicht nicht aus, sondern eine gute Belüftung ist mindestens genauso wichtig. Die Zeitung „Guardian“ zitiert de Oliveira mit den Worten: „Man braucht Masken, man braucht Abstand, und man braucht eine gute Belüftung, damit sich diese Partikel nicht in einem Innenraum ansammeln und sie sicher entfernt werden.“ 

Klingt durchaus logisch, aber es Schorschla hat noch eine viel bessere, zugegebener Weise extrem pragmatische Lösung dieses Problems: Einfach mal den Mund halten. In den vergangenen Wochen hat es Schorschla nämlich so viel Quatsch, Beleidigendes oder einfach nur Peinliches auch aus dem Munde von bislang sehr geschätzten Bekannten, Freunden und Kollegen gehört, dass es schon ohne Infektionsrisiko besser gewesen wäre, diese Personen hätten ein paar Sekunden lang einfach die Luft angehalten. Darüber können wir alle – es Schorschla eingeschlossen – einmal im Stillen nachdenken. Verbale Angriffe und Beschimpfungen streichen wir für die nächsten Wochen einfach aus unserem Wortschatz, beschränken unsere Konversation aufs Positive. Davon profitieren wir alle und wer weiß: Vielleicht gibt es ja irgendwann eine Studie, die belegt, dass die positiven Aerosole gar nicht so ansteckend sind wie die negativen. Denn eines ist auch ohne wissenschaftliche Untersuchung klar: Es tut in diesen Zeiten jedem gut, sich über schöne Dinge zu unterhalten.

PS: Die Meinung vom Schorschla muss nicht immer mit der der Redaktion übereinstimmen.           

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