Und es wird Sommer

Vorfreude auf normales Leben

Und es wird Sommer 

Markus Söder spricht vom Erreichen einer langen Zielgeraden, selbst Berufspessimist und Akkord-Warner Karl Lauterbach macht Hoffnung: „Der Sommer wird gut werden“, twitterte der SPD-Gesundheitsexperte am Wochenende. Seine Annahme belegt der Medizinexperte mit Daten des amerikanischen Kardiologen Eric Topol. Diese zeigen, dass es bereits eine stark positive Auswirkung auf die Corona-Zahlen hat, wenn 50 Prozent der Bevölkerung eine erste Impfung erhalten haben.

Ja, es geht voran. Langsam. Aber zumindest in die richtige Richtung. Es gibt Perspektiven. Hoffnung. Kleine Erfolge. In den Endlosschleifen der politischen Talkshows wird inzwischen über Öffnungen und die Rückkehr zur Normalität diskutiert, weniger über Ausgangssperren und verschärfte Lockdowns. Was das Gemüt vom Schorschla schon deutlich aufhellt. Trotzdem ist eines klar: Zum Feiern ist es noch viel zu früh. Das Anti-Corona-Kartenhaus ist aktuell noch wacklig, doch einige Eckpfeiler scheinen den nötigen Halt zu geben. Das Wetter, die Temperaturen, die Sonne, dazu neue Erkenntnisse aus der Wissenschaft und natürlich die rasant steigende Zahl der Impfungen. Es Schorschla gehört zu den Personen, die eine Aufhebung der Priorisierung in den Klassen 3 und 4 sofort unterschreiben würde, die Risikogruppen 1 und 2 sollten weiterhin ganz oben in den Impfplänen stehen, dahinter geht es aber um schnelles Impfen und nicht um mögliche Sonderrechte für leicht Übergewichtige, Menschen aus pseudo-systemrelevanten Berufen und Freunde von Hausärzten, sondern um Geschwindigkeit und Masse. Wer möchte, sollte besser heute als morgen den gewünschten Nadelstich erhalten – in Firmen, in Schulen, beim Einkauf oder wo auch immer. Denn es wird Sommer. Und dann sollten wir alle wieder ein normales Leben ohne staatlich angeordneten Freiheitsentzug genießen dürfen. Geimpfte und Genesene könnten auf Tests verzichten, wer noch nicht die zweite Spritze erhalten hat, muss halt vor dem Feiertagsbierchen noch ein Stäbchen in der Nase drehen. Ist nicht schön, ist aber halt noch einige Wochen so …

Eine Neiddebatte oder gar ein „Bis-der-letzte-kein-Impfangebot-hat-bleiben-alle-anderen-aus-Solidarität-auch-eingeschränkt“ ist Quatsch. So funktioniert das Leben nicht, wir müssen nach vorne blicken und uns freuen, dass wir (hoffentlich) das Schlimmste überstanden haben. Selbst Papst Franziskus hat auf den Corona-Modus umgeschaltet und startete einen so genannten „Gebetsmarathon“. 30 Tage beten, an 30 Wallfahrtsorten weltweit, beten für das Ende der Corona-Pandemie. Auf Twitter lud der Heilige Vater unter dem #LetUsPrayTogether“ dazu ein, sich „gemeinsam den Prüfungen dieses Augenblicks zu stellen und umso mehr als spirituelle Familie vereint zu sein“. Damit soll auch der Menschen gedacht werden, die schwer von der Krise getroffen wurden. Am Samstagabend hielt das Oberhaupt der katholischen Kirche in einer Kapelle des Petersdoms vor mehr als 150 Gläubigen die erste Rosenkranz-Andacht. Die Initiative soll bis Ende Mai dauern. Jeden Tag soll an einem anderen Marienwallfahrtsort auf der Welt die Gebetsfeier abgehalten werden. Darunter befinden sich laut dem Nachrichtenportal„Vatican News“ Orte wie Lourdes in Frankreich, Fatima in Portugal, Harissa im Libanon, Nazareth in Israel und Aparecida in Brasilien. Mit dabei ist nach Angaben des Heiligen Stuhls am 28. Mai nach derzeitigen Plänen auch die Gnadenkapelle im bayerischen Wallfahrtsort Altötting. Motto: Corona Bavariae! 

PS: Die Meinung vom Schorschla muss nicht immer mit der der Redaktion übereinstimmen.   

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