Optinews

Gutes aus Bamberg und der Welt

OptiNews – Die guten Nachrichten der Woche

Von Peter Breidenbach

Gemeinsam mit dem gemeinnützigen Verein „Optimisten für Deutschland e.V.“ hat das WOBLA wieder gute Neuigkeiten aus dieser Woche gesammelt, die unseren Leserinnen und Lesern in schwierigen Zeiten Mut machen, Zuversicht verbreiten und Kraft geben sollen. 

 

Positives aus der Region 

40 Prozent erstgeimpft

Das Impfzentrum Bamberg will bei stabiler Bereitstellung von Impfstoff in den Teilen des Landkreises, die weiter als 15 Kilometer von der Stadt Bamberg entfernt sind, dezentrale Impfangebote unterbreiten. „Wir wollen der Bevölkerung im Landkreis kurze Wege für die Impfungen anbieten und gleichzeitig so viele Impfungen durchführen wie Impfstoff zugeteilt wird“, dankte Landrat Kalb für das Grobkonzept für dezentrale Impfungen. 

Aus dem Bericht des Impfzentrums ging weiter hervor, dass inzwischen rund 40 Prozent der ersten Gruppe (Über-80-Jährige, Ärzte, Pflegepersonal, …) erstgeimpft sind. Sofern die Bereitstellung des Impfstoffes von AstraZeneca sich so fortsetzt, wie in den letzten Tagen, kann in der ersten Märzhälfte mit der Impfung der Gruppe der zweiten Priorität der unter 65-Jährigen (der Impfstoff ist nur für zu diesem Alter zugelassen) gestartet werden. Deshalb wird eine Registrierung im Impfportal Bayern empfohlen (www.impfzentren.bayern.de). 

Positives aus Deutschland 

Elektrische Stimulanz der Zunge hilft gegen Tinnitus

Weltweit leiden Millionen Menschen unter quälenden Ohrgeräuschen,  hohem Pfeifen, Rauschen oder Summen. Gerade wenn der Tinnitus lange nervt, kann dies für Betroffene zur einer großen Belastung führen. Verantwortlich für die Ohrgeräusche ist eine Störung im Ohr bzw. im Hörsystem. Die übliche Behandlung bei einem Tinnitus ist bislang hochdosiertes Cortison. Nun gibt es einen neuen ungewöhnlichen Therapieansatz des Regensburger Neurologen Berthold Langguth: Mithilfe von Geräuschen und elektrischen Impulsen programmiert er das Gehirn schonend um und kann so die störenden Ohrgeräusche abschwächen. Dieses geht über eine Elektrostimulation der Zunge, die auch mit dem Hörzentrum verbunden ist. Die elektrische Stimulation signalisiert den überaktiven Tinnitus-Neuronen, sich zu „beruhigen“. Was verrückt klingt, scheint zu funktionieren: In einer Studie mit 326 Probanden verringerten sich die quälenden Ohrgeräusche bei rund 80 Prozent der Teilnehmer. Quelle: Wissen & Umwelt

Initiative sammelt alte Rechner für Schüler und Schülerinnen

Die Corona-Pandemie hat nicht nur gezeigt, wie wichtig die Digitalisierung an Schulen ist, sondern auch, dass nicht alle Schüler und Schülerinnen den gleichen Zugang zur Technik haben. Die Initiative „Hey, Alter!“ sammelt deshalb alte, aber noch funktionierende Rechner von Unternehmen, Institutionen und Privatpersonen – um die Chancengleichheit von Kindern und Jugendlichen zu fördern. Gestartet in Brandenburg ist die Idee nun auch in Stuttgart angekommen. Gesucht werden Laptops oder Rechner, optimalerweise inklusive Kamera und Mikrofon, am besten mit Tastatur und Maus, gerne auch Tablets. Die Rechner sollten mindestens einen 2 GHz Dual Core Prozessor und 4 GB RAM haben und alle Komponenten sollten funktionsfähig sein. Quelle: Stuttgarter Zeitung

Positives aus aller Welt

Dreckigster Strom der Welt: Indien steht vor der Solar-Revolution

Aktuell ist das Verhältnis noch eindeutig: Siebzig Prozent des in Indien erzeugten Stroms stammt aus Kohlekraftwerken. Solaranlagen kommen hingegen nur auf einen Wert von vier Prozent. Für das Klima ist dies keine besonders gute Nachricht. Denn der indische Strom verursacht pro Kilowattstunde 700 Gramm an CO2-Emissionen. Dies ist der weltweit höchste Wert. Nun steht Indien am Anfang einer Solar-Revolution. Neue Kohlekraftwerke werden nicht mehr geplant. Batteriespeicher sollen einen großflächigen Einsatz möglich machen. Quelle: Trends der Zukunft 

Amazon muss Herkunft von Obst und Gemüse angeben

Kommen die Weintrauben aus Südafrika oder Italien? Der Apfel aus Chile oder dem Alten Land? Woher das Obst und Gemüse stammt, muss in Zukunft auch der Onlinehändler Amazon Fresh seinen Kunden bei der Bestellung mitteilen. Das hat das Oberlandesgericht München entschieden und damit ein entsprechendes Urteil des Landgerichts München bestätigt. Die Verbraucherorganisation Foodwatch hatte Amazon verklagt, weil die Firma europäische Vorgaben für die Herkunftskennzeichnung missachtet habe. Anstatt konkret zu benennen, woher angebotene Früchte und Gemüse stammen, habe Amazon bis zu 13 mögliche Herkunftsländer angegeben. Die Richter entschieden nun, dass laut EU-Verordnung den Verbrauchern das Land angegeben werden müsse, in dem das Obst und Gemüse geerntet wurde. Eine Angabe von über einem Dutzend Ursprungsländern für Weintrauben oder die Lieferung von Mangos aus Israel statt bestellter Mangos aus dem Senegal verstoße gegen diese Vorgaben, erklärte der Senatsvorsitzende Andreas Müller. Mit transparenten Produktinformationen wolle der Gesetzgeber den Verbraucher schützen.  Quelle: Der Spiegel

Online-Haustierverkauf soll in Frankreich verboten werden

In vielen Ländern Europas zeigt sich zurzeit das gleiche Bild: Die Nachfrage nach Haustieren ist während der Coronapandemie enorm gestiegen. Züchter berichteten bereits im vergangenen Jahr von einem regelrechten Anfragen-Boom. Um nicht so lange auf das neue Familienmitglied warten zu müssen, suchten viele Menschen daher im Internet. Gängige Portale sind voll mit Anzeigen – jedoch stammen nicht alle Angebote von vertrauenswürdigen Händlern. So warnte der Deutsche Tierschutzbund jetzt vor dem florierenden illegalen Heimtierhandel in Zeiten der Coronapandemie – und den Folgen für Mensch und Tier. Viele Tierheime verzeichneten nämlich nach Ende des ersten Lockdowns einen Zuwachs an abgegebenen Tieren, weil die Halter mit der Erziehung der aus dem Ausland oder schwierigen Verhältnissen stammenden Hunde überfordert waren oder wie sie das Tier beschäftigen sollten, als der Alltag zurückkehrte. Da in Frankreich mittlerweile 80 Prozent der Haustiere im Internet bestellt werden, sollen nun die Hürden für den Haustierkauf vergrößert und der illegale Haustierhandel über das Internet anbieten, erschwert werden. So verabschiedete das französische Parlament einen Gesetzentwurf, das den privaten Verkauf von Haustieren über das Internet verbietet. Quelle: GEO

 

 

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